Mittwoch, 25. Juni 2003

Leitvers

Ihr wisst, dass die Regenten der Nationen sie beherrschen
und die Großen Gewalt gegen sie üben.

Matthäus 20,25

Düstere Aussichten?

Düstere Aussichten?

Es waren Schreckensvisionen, die er nach dem Zweiten Weltkrieg in seinen Büchern entwickelte. Der 1903, heute vor 100 Jahren, geborene Schriftsteller George Orwell (eigentlich Eric Arthur Blair) setzte sich für einen menschlichen Sozialismus ein. Er zeigte in seinen Büchern, dass die Abschaffung der Ausbeutung immer nur neue Ausbeuter hervorbringt (»Farm der Tiere«, 1945) und dass die Diktatur der Zukunft jeden Menschen umfassend kontrollieren und gleichschalten werde (»1984«, 1949). Er erfand die Schreckensfigur des »Big Bro-ther« als Staatschef, der keinem Bürger mehr ein Privatleben zubilligt: »Dein Großer Bruder sieht dich immer!« Personen und Ereignisse, die der Regierung nicht mehr genehm sind, werden persönlich und geschichtlich liquidiert. Unwahrheit und Ungerechtigkeit triumphieren.
Zwar waren Orwells düstere Visionen 1984 technisch noch nicht völlig machbar, aber die Warnung vor der ungerechten Gewalt der Mächtigen hat noch heute ihre Berechtigung. Grundsätzlich neigt der Mensch aller Zeiten zu skrupelloser Machtausübung. Nur Gott ist es möglich, einmal eine gerechte Herrschaft aufzurichten, und zwar dann, wenn Jesus Christus, der Sohn Gottes, wiederkommt, um der Menschheit auf Erden Frieden und Gerechtigkeit zu bringen. Diejenigen, die ihn heute schon als ihren für ihre Sünden gekreuzigten Retter und Herrn anerkennen, müssen schon jetzt nicht mehr die Ungerechtigkeit der Welt fürchten. Sie haben Frieden mit Gott und freuen sich auf die Gemeinschaft mit ihm in der Ewigkeit. In einer lieblosen Welt dürfen sie Gottes Liebe weitergeben.

Gerhard Jordy


Frage
Was bedeutet »Globalisierung« im Blick auf das eben Gesagte?
Tipp
Wir setzen unsere Hoffnung auf Gott.
Bibellese
Lukas 21,5-28

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