Dienstag, 25. Juli 2017

Leitvers

Denn was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und wovor mir graute, hat mich getroffen.
Hiob 3,25

Alltag

Gott steht über meinen Ängsten

Vor einigen Jahren hat mein Mann mein Portemonnaie verloren, mit sämtlichen Bank- und Kreditkarten. Es war nicht lustig, alle Karten sperren zu lassen und neu zu beantragen. Hinzu kam der Verlust des Bargeldes und des Portemonnaies.
Seitdem habe ich ihn immer wieder gebeten, nur etwas Bargeld zum Brötchenholen mitzunehmen, und nicht das ganze Portemonnaie, denn ich hatte wirklich Angst, dass es wieder verloren geht. Aber welcher Ehemann hört schon auf seine noch so liebe Frau?
An einem Wochenende ist es dann wieder passiert. Mein Mann kam tatsächlich vom Brötchenholen ohne mein Portemonnaie zurück.
Und sofort kam mir unser Tagesvers in den Sinn: »Was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen.« Aber wenn auch Hiob so gedacht haben mag, sollten wir uns seine Haltung nicht zu eigen machen. Gott hat uns lieb und wartet nicht ab, bis wir etwas Törichtes denken, um es uns postwendend heimzuzahlen. Er will uns aber lehren, dass wir dem Wort des Herrn Jesus folgen sollen, der uns gebot, uns nicht schon im Blick auf den nächsten Tag zu fürchten, weil jeder Tag an seinem Übel genug hat.
Als ich das begriffen hatte, flehte ich Gott an: »Bitte mach, dass ich mein Portemonnaie heute noch zurückbekomme, bevor ich wieder alle Karten sperren lassen muss.«
Und Gott hat tatsächlich alles wiedergutgemacht. Ca. 20 Minuten später rief ein netter Busfahrer an und erzählte, dass er mein Portemonnaie gefunden habe. Mein Mann ist sofort hingefahren und hat es abgeholt.
Und ich hoffe sehr, dass wir beide aus der Geschichte gelernt haben, mein Mann und ich.

Sabine Stabrey


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Bibellese
Psalm 28

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