Sonntag, 25. Dezember 2005

Leitvers

Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn.
Galater 4,4

Nicht den Weihnachtsmann

Nicht den Weihnachtsmann

Rabindranath Maharaj war der Sohn eines berühmten Bramanenpriesters und Gurus. Er lebte unter lauter Hindus auf der Insel Trinidad, kannte aber auch Christen, von denen er jedoch nur wusste, ihr Gott sei der Weihnachtsmann oder der Nikolaus, der sogar zu Hindu- und Moslemkindern gesandt wurde, um ihnen am Weihnachtsabend Geschenke zu bringen. Kämen fremde, an unserer Religion interessierte Menschen ab Mitte September nach Deutschland, würden sie nicht den gleichen Eindruck gewinnen? Was ist doch aus dem Anlass zum Weihnachtsfest geworden!
In der Bibel lesen wir, dass Gott den Zeitpunkt für gekommen sah, die Menschheit nicht mehr sich selbst zu überlassen, weil sie sich als völlig unfähig erwiesen hatte, den Geboten Gottes zu entsprechen. Darum sandte er seinen Sohn. Allerdings, beschämend für uns Menschen war es schon, wie wir ihn aufgenommen haben: Er musste in einer Krippe liegen, weil wir keinen Platz für ihn hatten. Er aber kehrte nicht um, sondern kam zu uns als wahrhaftiger Mensch, um uns zu zeigen, wie Gott sich ein Menschenleben gedacht hat, und um für unsere Sünden am Ende zu sterben. Das wäre Grund genug zum Feiern seiner Geburt; aber anstatt in großer Ehrfurcht und Dankbarkeit dies Ereignis zu bedenken, hat man es zum Anlass genommen, das Bruttosozialprodukt in die Höhe zu treiben. Ganze Branchen verdanken diesem Fest ihr Bestehen. Geschickt wird es verstanden, die tiefverspürte Sinnleere auszunutzen, um mit Kerzen, Schnulzen aus Kindertagen, Engelchen, Glühwein und großen Geschenken etwas »Weihnachtsseligkeit » zu erzeugen. Gott aber hat seinen Sohn gesandt!

Hermann Grabe
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Was bedeutet der obige Bibelvers für mich?
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In Lukas 2 erfahre ich alle weiteren Einzelheiten!
Bibellese
Lukas 1,68-79

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