Freitag, 25. Dezember 2015

Leitvers

Wer Gottes Reich nicht wie ein Kind annimmt, wird nie hineinkommen.
Lukas 18,17

Maria auf dem Operationstisch

Maria auf dem Operationstisch

Die sechsjährige Maria hatte von Geburt an einen Herzfehler. Die Herzspezialisten sahen von einem sofortigen Eingriff ab und empfahlen, die Operation erst dann vorzunehmen, wenn das Herz eine gewisse Größe erreicht hatte. Als Maria sechs Jahre alt war, rieten die Ärzte zur Operation.
Maria erinnert sich noch viele Jahre später daran, wie sie auf den Eingriff vorbereitet und in den Operationssaal gebracht wurde. Sie bekam einen Beruhigungstrunk. Doch bevor die Ärzte sie operierten, hatte sie eine Bitte: »Darf ich beten?« Dagegen hatte niemand vom medizinischen Personal etwas einzuwenden. Maria setzte sich und betete: »Herr Jesus, ich möchte so gerne wieder gesund werden. Du kannst den Ärzten bei der Operation helfen. Wenn ich nicht wieder aufwache, dann bin ich ja bei dir, wo es sehr schön ist. Amen!« Jesus Christus hat das Gebet erhört und den Ärzten Gelingen geschenkt. Inzwischen ist Maria eine attraktive Frau Mitte vierzig.
Viele Jahre nach dem Eingriff bekam sie ein Schriftstück in die Hand, in dem ein Arzt berichtet, wie er eine Sechsjährige am Herzen zu operieren hatte und das Mädchen vor dem Eingriff laut ein Gebet sprach. Er selbst hatte viele Jahre als Christ gelebt, war dann aber durch Familie und Beruf so beschäftigt, dass der Glaube ihm nichts mehr bedeutete. Durch Marias Gebet wurde er an Jesus Christus erinnert und er spürte, wie real die Sechsjährige ihren Glauben lebte. Sie fand Ruhe und Frieden vor der Operation, weil sie sich in den Händen Gottes geborgen wusste. Für den Arzt war das Gebet des Kindes der Anlass, neu in eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus zu treten. Maria ist heute noch glücklich, dass Gott ihr Gebet benutzte, um den Arzt anzusprechen.

Detlef Kranzmann
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Frage
Warum fällt uns Erwachsenen das Glauben so schwer?
Tipp
Wer Gottes Reich nicht im Glauben annimmt wie ein Kind, wird nie hineinkommen!
Bibellese
Lukas 18,15-17

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