Sonntag, 27. Februar 2011

Leitvers

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
1. Johannes 1,9

Was ist daran gerecht, dass Gott uns vergibt?

Was ist daran gerecht, dass Gott uns vergibt?

Müsste dieser Bibelvers nicht so heißen: »Wenn wir unsere Sünden bekennen, dann ist Gott gnädig und barmherzig ...«? Ist die Vergebung der Sünden nicht pure Barmherzigkeit Gottes? Muss der heilige Gott nicht beide Augen zudrücken, wenn er Gnade vor Recht ergehen lässt und Menschen ihre Sünden vergibt?
Bei uns Menschen ist das so. Wir vergeben, weil wir vielleicht Mitleid haben, weil der andere uns leid tut, weil wir großherzig sein wollen und wir dann wie ein Mildtäter oder Gönner dastehen. Oder aber wir erinnern uns an unser eigenes Versagen und neigen deshalb zur Milde. Ein gerechter Richter dagegen wird auf dem Recht bestehen müssen, dass für Unrecht und Schuld Strafe verbüßt werden und Wiedergutmachung erfolgen muss. Was Recht ist, muss Recht bleiben!
Wenn Gott uns nur aus Gnade und Barmherzigkeit vergeben würde, wenn allein seine Liebe und Langmut der Beweggrund für seine Vergebung wäre, dann wäre Gott kein heiliger und kein gerechter Gott! Wo bliebe dann die Gerechtigkeit, nach der wir Menschen uns ebenso sehnen wie nach der Liebe?
Deshalb ist die Erlösung, die Gott für uns Sünder erfunden hat, für uns so unbegreiflich! Sie hat ihn seinen Sohn Jesus Christus gekostet! Er starb an unserer Stelle, nahm unsere Schuld auf sich und verbüßte die Strafe, die wir gerechterweise verdient hatten. Das tat er aus Liebe zu uns und zu seinem himmlischen Vater. Wenn ich also zu Gott komme und ihm meine Schuld bekenne, so ist Gott gerecht, wenn er mir vergibt, weil sein Sohn meine Strafe bereits getragen hat. Deshalb darf ich ewig frei von meiner Schuld sein! Wenn das kein Grund zur Freude ist!

Eberhard Platte
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Frage
Haben Sie Jesus Christus bereits gedankt, dass er für Sie gestorben ist?
Tipp
Gott ist gleichzeitig Heiligkeit und Liebe, Gnade und Gerechtigkeit!
Bibellese
1. Könige 3,16-28

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