Donnerstag, 28. Januar 2016

Leitvers

… dass sie Gott suchen, ob sie ihn vielleicht tastend fühlen und finden möchten, obwohl er ja nicht fern ist von jedem von uns.
Apostelgeschichte 17,27

Familienzusammenführung

Familienzusammenführung

Es dauerte 48 Jahre, ehe ich meine Cousine kennenlernte. Streitigkeiten zwischen unseren Vätern hatten verhindert, dass wir als Kinder zusammen Zeit verbrachten. Schon bei unser ersten Begegnung bekam ich mit, dass meine Cousine an Jesus Christus glaubte. Das meiste habe ich nicht verstanden. Eigentlich war mir dieses ganze Gerede über den Glauben bei meinem ersten Besuch auch zu viel. Aber da ich meine Cousine auf Anhieb sehr mochte, trafen wir uns immer wieder. Es gab für mich keinen Grund, ihr nicht zu vertrauen. In ihrer Familie erfuhr ich sofort Annahme und Zuneigung und war beeindruckt von der Art, wie sie miteinander umgingen. Das kannte ich von meiner Familie so nicht.
Ich fragte mich, ob das nicht doch mit ihrem Glauben zusammenhing. Meine Cousine sprach davon, dass sie eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus hätte. Persönliche Beziehung? Unvorstellbar! Aber eigentlich hatte ich schon mein ganzes Leben lang irgendwie nach Gott gefragt und ihn gesucht. Ich erinnere mich noch gut, dass ich als kleines Kind ernsthaft gebetet hatte: »Lieber Gott, mach mich gut, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm!«
Offensichtlich hat Gott mein Kindergebet und meine Suche ernst genommen und sich von mir finden lassen. Er hat mir nicht nur das Geschenk gemacht, meine eigene Familie vollständig kennenzulernen, sondern vor allem gehöre ich nun zu seiner großen Familie. Gott ist mein Vater – so ein Vater, wie ihn mein Herz schon immer gesucht hat. Und alle Christen sind meine Glaubensgeschwister. Ich bin so dankbar für meine neue Familie und kann mir ein Leben ohne Jesus Christus nicht mehr vorstellen!

Karen Wieck
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Frage
Was bedeutet es, ein Kind Gottes zu sein?
Tipp
Auch wenn Sie einen liebevollen, irdischen Vater haben – Gott ist noch viel liebevoller und sehnt sich nach Ihnen!
Bibellese
Johannes 1,9-15

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