Mittwoch, 28. Juni 2017

Leitvers

HERR der Heerscharen! Glücklich ist der Mensch, der auf dich vertraut!
Psalm 84,13

Sicherungslücke

Sicherungslücke

Versicherungen sind so eine Sache: Ganz ohne sie kommt man nicht aus, da manche Pflicht sind. Auf der anderen Seite kann man sich auch »überversichern« in dem Irrglauben, auf diese Weise gegen alle denkbaren Lebensrisiken abgesichert zu sein. Das richtige Maß zu treffen, erfordert Weisheit. Denn Versicherungen haben natürlich einerseits ein erhebliches Interesse daran, ihre Produkte zu verkaufen, um daran zu verdienen. Auf der anderen Seite haben sie professionellen Einblick in die Bewertung von Risiken.
Was macht man nun, wenn ein Versicherungsvertreter mich auf eine »Sicherungslücke« aufmerksam macht? Wie neulich, als man mir eine Unfallversicherung für unsere Kinder nahelegte. Der Hintergrund, den der Vertreter erzählte: Er hat einen anderen Kunden, dessen Sohn schwer verunglückt und seitdem schwer behindert ist. Die Eltern des jungen Mannes sind finanziell nicht gut gestellt und waren plötzlich gezwungen, Sozialhilfe für ihren Sohn, der unfallbedingt voraussichtlich nie eigenes Geld wird verdienen können, zu beantragen. Ist das nun illegitime Angstmache, um ein lukratives Geschäft abzuschließen? Oder ist es einfach ein guter Rat, den ich besser befolgen sollte? Kann ich dem Versicherungsmann vertrauen, der doch auch eigene Interessen verfolgt?
Bei Gott stellt sich diese Frage nicht: Ob wir uns für ihn entscheiden oder nicht, verschafft ihm keinen Vorteil. Gleichzeitig hat er den allerbesten Einblick in alle diesseitigen und jenseitigen Lebensrisiken. Er kann kompetent beurteilen, was uns in der Ewigkeit droht, wenn wir ihn hier ignorieren. Sein Rat an den Menschen, eine Beziehung mit ihm einzugehen, ist selbstlos und allein durch seine Fürsorge für uns motiviert.

Markus Majonica
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Frage
Welchen Grund könnten wir haben, Gottes guten Ratschlägen zu misstrauen?
Tipp
Informieren Sie sich über Gottes Versicherungsbedingungen!
Bibellese
1. Timotheus 1,15-16

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