Dienstag, 28. September 2027

Leitvers

Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn.
Hebräer 1,1-2

Medien

Virtuelle Realität

Als ich das erste Mal eine VR-Brille aufhatte, war ich doch sehr verblüfft und überrascht. Ich sah das Zimmer und die anderen Leute. Doch auf einmal liefen auch lustige, kleine Wesen durch das Zimmer, den anderen durch die Beine hindurch. Ich konnte sie mit Wollekugeln abschießen und dadurch zurück in ein kleines Raumschiff befördern, mit dem sie zum Ende des Spiels das Zimmer verließen.

Das Verblüffende daran war, dass ich in der realen Welt mit meinem Körper auf Ereignisse in der virtuellen Welt reagierte. Ich drehte mich, hob den Arm und betätigte den Auslöser, um die virtuellen Wesen zu treffen. Für die anderen Anwesenden im Zimmer muss das total verrückt ausgesehen haben, wie ich da herumfuchtelte, obwohl doch nichts zu sehen war.

Während solch eine virtuelle Welt in Wirklichkeit nicht existiert, gibt es auch eine unsichtbare Welt, die aber dennoch existiert: den Himmel als den Wohnort Gottes. Er hat sich uns Menschen auf verschiedene Weise offenbart: in der Schöpfung, in der Bibel und schließlich in seinem Sohn Jesus Christus, der zu uns auf die Erde gekommen ist. Er kam in die sichtbare Wirklichkeit, damit wir etwas von der unsichtbaren Wirklichkeit erfahren können.

Wer Jesus vertraut und ihm glaubt, weiß etwas von der unsichtbaren Wirklichkeit Gottes, der Engel und auch der Macht des Bösen. Dieses Wissen und die Eindrücke beeinflussen die Einschätzung einer Situation und die entsprechende Reaktion darauf. Dadurch fallen Christen manchmal auf, weil sie andere Maßstäbe und Prioritäten für ihre Handlungen und Entscheidungen haben. Doch wenn Gottes Existenz und seine guten Pläne unseren Alltag und unser ganzes Leben prägen, sind wir reich beschenkt.


Bernhard Volkmann
Frage

Inwiefern nehme Sie die unsichtbare Wirklichkeit wahr?

Tipp

Es gilt, die Informationen aus der unsichtbaren Wirklichkeit zu erkennen und in einer lebendigen Beziehung mit Gott zu leben.

Bibellese
Hebräer 11,23-29

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