
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.
Matthäus 18,3

Weihnachten ist eben erst vorbei. Rund um die Geburt Jesu sangen und jubelten damals die Engel im Chor, als der Erlöser und Retter in diese Welt hineingeboren wurde. Seitdem ist Feststimmung angesagt, jedes Jahr zu Weihnachten. Aber schon wenige Tage später sind wir wieder mit Sorgen und Unruhe erfüllt: Wie wird das neue Jahr werden? Werden sich meine Lebensumstände endlich zum Guten wenden? Eigentlich spricht nichts dafür. Aber die Hoffnung bleibt.
Auch damals brach zunächst wieder die böse Realität einer gottlosen Welt über die Menschen in Bethlehem herein. König Herodes schickte Soldaten, um einen vermeintlichen Konkurrenten seiner Herrschaft aus dem Weg zu räumen. Viele Kinder fielen diesem grausamen Herrscher zum Opfer. Aber das eine Kind, Jesus, um das es ging, sollte erst viele Jahre später sterben - am Kreuz, für unsere Sünde und Schuld.
Das ist bis heute der Schlüssel dafür, dass es für uns besser wird, als es bisher war. Nicht nur, was die Umstände betrifft, nein, es geht um viel mehr: Unser ganzes Wesen kann neu werden, wenn wir uns zu Jesus wenden und seine Vergebung, sein Geschenk des ewigen Lebens annehmen. Das kann für uns die Grundlage einer hellen Zukunft werden, im kommenden Jahr und darüber hinaus. Die Verhältnisse können sich umkehren. So wie es jahrhundertelang an diesem Tag des Jahres, dem »Tag der unschuldigen Kinder«, in Erinnerung an den Kindermord in Bethlehem spielerisch umgesetzt wurde: Die Kinder bekamen an diesem Tag die Erlaubnis, alles auf den Kopf zu stellen, und die Erwachsenen mussten sich nach ihnen richten. Dadurch konnten sich falsche Verhältnisse tatsächlich ändern.
In Jesus bleibt eine solche Veränderung kein Wunschdenken. Durch sein Sterben sind eine grundlegende Erneuerung und Umkehr möglich.

Was geht Ihnen am Ende eines Jahres durch den Kopf?

Durch ein Geborgensein in Jesus kann man alle Sorgen und Nöte adressieren.
