Donnerstag, 30. Mai 2013

Leitvers

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
1. Johannes 1,9

Vergebung, die so schwer ist

Vergebung, die so schwer ist

Vielleicht haben Sie den obigen Bibelvers schon oft gelesen und wissen genau, was er bedeutet, und haben die Aussage in Ihrem Leben selbst erfahren. Vielleicht aber lesen Sie ihn heute zum ersten Mal. In diesem Fall möchte ich gerne versuchen, Ihnen die Kerninhalte kurz zu erklären:
Zunächst stellen sich vielleicht zwei Fragen: Was ist Sünde, und warum sollten wir diese bekennen? Nun, Sünde ist alles, was man ohne oder gar gegen Gott tut, einerlei, was die Mitmenschen dazu sagen. Gott aber kann Sünde nicht dulden. Wenn wir also Kontakt zu ihm haben möchten, müssen wir uns unserer Fehler bewusst sein und sie vor ihm eingestehen. Mehr ist uns nicht möglich. Wiedergutmachen können wir nämlich keine einzige Sünde vor Gott.
Wieso ist er aber »treu und gerecht«, wenn er uns die Schuld vergibt? Genügt es nicht, ihn mitleidig zu nennen, wenn er »ein Auge zudrückt« und »Schwamm drüber!« sagt?
Die Antwort lautet: Gottes Heiligkeit verbietet ihm, »faule Kompromisse« einzugehen. Aber das ist auch gar nicht nötig. Er selbst hat für klare Verhältnisse gesorgt und seinen Sohn, Jesus Christus, für die Sünden aller Menschen die Strafe tragen lassen. So ist Gott vollkommen gerecht, wenn er dem die Sünde nicht mehr anrechnet, der sich auf seinen Sohn verlässt; denn bezahlt ist bezahlt. Und er ist auch treu, dass er sein Versprechen in jedem Fall einhält, einerlei, ob wir das begreifen können oder nicht.
Durch diese vollständige Vergebung sind wir vor Gottes Augen so rein wie ein frisch gebadetes Kind. Alles ist »abgewaschen« und wir sind passend gemacht für die unbeschreibliche Heiligkeit, die im Himmel nötig ist. Lesen Sie den Tagesspruch doch noch einmal!

Simona Lückhof


Frage
Wie sieht Ihr Verhältnis zu Gott aus?
Tipp
Lassen Sie sich die Chance der Vergebung nicht entgehen!
Bibellese
Apostelgeschichte 17,30-34

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