Freitag, 30. Juli 1999

Leitvers

Und Gott, der HERR, nahm den Menschen
und setzte ihn in den Garten Eden,
ihn zu bebauen und ihn zu bewahren.

1. Mose 2,15

Warum denn immer arbeiten?

Warum denn immer arbeiten?

Es gibt Tage, an denen ich gar nicht gerne ins Büro gehe. »Heute ist nicht mein Tag« oder »ich habe gar keine Lust« sind gängige Arbeit¬nehmersprüche. Da gibt es den Montag, bei dem man je nach Wochenenderlebnis noch nicht »so drauf« ist, aber endlich wird es wieder Freitag, wo man es langsam auslaufen lässt.
Natürlich, heute in der Zeit der Arbeitslosigkeit und der Rationalisierungsmaßnahmen lässt man das nicht mehr so übertrieben stark durchblicken. Jeder ist froh, wenn er überhaupt noch einen Arbeitsplatz hat. Aber innerlich geht es einem mehr oder weniger häufig so. Bei mir jedenfalls. Und dann denke ich schon mal an den oben zitierten Bibelvers. Da wird mir wieder klar, dass Arbeit etwas ist, was der Mensch aus dem Paradies, dem Garten Eden mitnehmen durfte. Natürlich heute wie damals unter erschwerten, weil durch die Sünde verdorbenen Bedingungen.
Aber Arbeit hat einen Sinn. Es ist etwas, was wir von Gott bekommen haben. Er ist der große Werkmeister, der selbst gerne geschaffen hat und schafft. Und er hat uns Kreativität, Kraft, Geschicklichkeit und Motivation verlieben. So können wir mit Geist, Seele und Körper arbeiten. Das ist kein Fluch, sondern eigentlich ein Segen. Vielleicht müssen Sie mal wieder neu darüber nachdenken, vielleicht auch zum ersten Mal. Wichtig ist dabei, dass man die Qualität des Arbeitens erst recht begreift und schätzen lernt, wenn man mit dem Geber, dem Schöpfer, also mit Gott in Harmonie lebt.

Eberhard Hof


Frage
Tun Sie Ihre Arbeit vor Gott, dem Schöpfer?
Tipp
Danken Sie heute Gott, dass Sie arbeiten können!
Bibellese
Matthäus 8,28-34

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