Samstag, 30. September 2006

Leitvers

Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen,
wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel,
und ihr habt nicht gewollt!

Matthäus 23,37

Sie wollen nicht!

Sie wollen nicht!

Man ist sich ja so einig! Die Welt wird immer schlechter, gefährlicher, gefährdeter und die Verhältnisse sind bald unzumutbar. Darüber kann man sich lange unterhalten, und Widerspruch gibt es kaum. Von der Angst vor den Folgen der Klimaerwärmung ist dann die Rede: Fruchtbare Gebiete versteppen und die Ozeane steigen an, weil die Polkappen abschmelzen. Die Globalisierung nimmt zu samt dem Hunger und der Aidsgefahr. Und welche Perspektiven haben unsere armen Kinder und Enkel?! Und so weiter usw. usw.
Christen beteiligen sich oft an solchen Gesprächen, weil sie meinen, sie könnten so den Boden vorbereiten für die christliche Botschaft. Doch meistens täuschen sie sich gewaltig. Sobald man von Gott und seinen Forderungen anfängt und von unserer Schuld gegenüber den Zehn Geboten spricht, ist es, als habe man auf eine Shifttaste gedrückt. Plötzlich ist alles nicht mehr schlimm. Die Zukunftsaussichten hellen sich auf, Erdbeben und Tsunamis hat’s immer schon gegeben, und übrigens – die Christen sind auch nicht besser als die anderen.
Das sollte für alle ein erstaunliches Phänomen sein, sowohl für Christen, als auch für Nichtchristen. Was eben noch allgemeiner Konsens war, ist im nächsten Augenblick wie weggeblasen. Wo eben noch Rat- und Mutlosigkeit herrschten und man keinen Hoffnungsschimmer mehr sah, da erblickt man plötzlich hier und dort Zeichen der Ermutigung und des Neuanfangs. Woran liegt das? Unser Tagesspruch weist uns auf die Diagnose dessen hin, der alles durchschaut. Das Fazit ist: Ihr habt nicht gewollt. Lieber die Apokalypse als Gott! Das ist ein trauriger Befund, aber wer es hört und begreift, kann heute noch etwas daran ändern.

Hermann Grabe
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Gottes Angebot ist so wichtig wie die Arche in Noahs Tagen.
Bibellese
2. Chronik 34,8-21

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