Sonntag, 31. März 2002

Leitvers

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt,
bleibt es allein.

Johannes 12,24

Frucht durch Sterben

Frucht durch Sterben

»Trocken aufbewahren!«, steht auf Samentüten. Und so halten es die Samen jahrelang aus, aber sie bringen keine Frucht. Jeder weiß, dass ein Samenkorn keimt, wenn es in feuchte Erde gelegt wird und stirbt. Im eigenen Untergang wird das im Korn befindliche Leben freigesetzt. Es beginnt zu keimen, treibt ans Licht, um zu wachsen und vielfältige Frucht zu bringen. Dieses Prinzip wählte der Schöpfer für ein fruchtbares Leben. Für uns Menschen bleibt das eigentlich immer unbegreiflich. Wenn wir im Spätsommer die vollen, reifen Ähren, mit ihrer vielfältigen Frucht sehen, denken wir kaum daran, dass sich zu ihren Füßen ein Grab befindet.
Als man Jesus nach seinem Kreuzestod ins Grab legte, dachte man: Jetzt ist sein Leben ausgelöscht, seine Existenz beendet. Ein Stein vor dem Grab besiegelt nun alles. Geirrt! Die Menschen wussten nichts von Gottes Gedanken. Wollte Gott Frucht aus dem Leben seines Sohnes erwecken, so musste er sterben und begraben werden. – Wie ein Weizenkorn. Weil der Herr Jesus die Abgründe des Todes durchlitt und in die Finsternis des Grabes gelegt wurde, waren die Voraussetzungen zum Aufbruch eines neuen Lebens geschaffen. Er durchbrach die Fesseln des Todes und schuf ein neues, ewiges Leben. Sichtbare Frucht sind die vielen Millionen Menschen, die durch den Glauben an ihn zu neuem Leben wiedergeboren wurden. Alle, die das neue Leben aus Gott gewinnen möchten, müssen durch Buße und Umkehr ihr altes, sündiges Leben Gott ausliefern. Dies geht unserer Natur gegen den Strich. Aber wir Christen bekennen in der Taufe: »Ich bin mit Christus gestorben und begraben und nun habe ich ewiges Leben.«

Siegfried Lambeck


Frage
Was halten Sie von diesem Weg, ewig selig zu werden?
Tipp
Machen Sie die Probe!
Bibellese
Johannes 12,20-36

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