
Viel Honig essen ist nicht gut, aber schwere Dinge erforschen ist eine Ehre.
Sprüche 25,27

Wenn wir einen Gegenstand loslassen, fällt er zu Boden. Das ist für uns so selbstverständlich, dass wir kaum darüber nachdenken. Doch hinter dieser alltäglichen Erfahrung steht ein Naturgesetz, das der Engländer Sir Isaac Newton († 31.03.1727) beschrieben hat. Nach ihm ist die Einheit der Beschleunigungskraft benannt: das Newton. Doch wer war dieser Mann?
Sir Isaac Newton war nicht nur Physiker, Astronom und Mathematiker, sondern auch überzeugter Christ, wie übrigens viele Forscher seiner Zeit. Weil Gott verlässlich ist, erwartete Newton auch in der Schöpfung Ordnung und Gesetzmäßigkeit. Diese Gesetze wollte er entdecken und verstehen. Dabei war er fest überzeugt, dass der Kosmos nach mathematischen Grundsätzen angelegt sei, und formulierte daher sein Werk Mathematische Principien der Naturlehre.
Heute wird oft der Eindruck vermittelt, dass Glaube und Naturwissenschaft einander ausschließen. Je mehr wir verstehen, desto weniger brauchen wir Gott. Doch ein weiterer großer Physiker, der Nobelpreisträger Werner Heisenberg (1901-1976), vertrat eine andere Überzeugung: »Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.«
Heute, 300 Jahre nach Newtons Tod, lohnt es sich, die Frage neu zu stellen, warum wir in der Natur nicht Chaos, sondern erstaunliche Ordnung finden. Ist das nicht ein Hinweis auf die Treue und Zuverlässigkeit des Schöpfers, der dahinter steht? Es ist gut, wenn sich Menschen wie Newton auf den Weg machen, die Geheimnisse der Schöpfung Gottes zu erforschen. Aber noch wichtiger ist es, den Schöpfer selbst kennenlernen zu wollen. Dazu müssen wir nicht nur in der Natur, sondern auch in seinem Wort, der Bibel, lesen.

Welche Beobachtungen in der Natur zeigen mir besonders deutlich, dass es einen Gott geben muss?

»Stehe und betrachte die Wunder Gottes!« (Hiob 37,14)
