
Habt ihr nicht gelesen, dass der, welcher sie schuf, sie von Anfang an als Mann und Frau schuf … und es werden die zwei ein Fleisch sein? … Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.
Matthäus 19,4-6

Am 24. Februar 1981 wird die Verlobung des britischen Thronfolgers Prinz Charles mit Diana Spencer bekannt gegeben. Sie heiraten noch im gleichen Jahr - am 29. Juli. Ihre unglückliche Ehe endet jedoch nach einigen Turbulenzen 1996. Im Folgejahr, am 31. August 1997, stirbt »Lady Di«, wie sie im Volksmund genannt wird, bei einem tragischen Autounfall.
Diana, die Princess of Wales, hatte mit ihrem Charme alle Herzen im Sturm erobert. Sie schien diejenige zu sein, die an der Seite des späteren Königs Großbritannien und das Commonwealth repräsentieren würde. Doch was wurde daraus? Nicht lange blieben sie ein Traumpaar. Die Ehe zerbrach: Skandale. Trennung. Scheidung. Und dann Dianas schrecklicher Tod in einem Pariser Autotunnel. Dieses Ende steht in einem so krassen Gegensatz zum vielversprechenden Anfang.
Was offenbart diese tragische Entwicklung? Sie zeigt uns, dass selbst bei besten Voraussetzungen das Gelingen einer Ehe nicht garantiert ist. Wovon hängt das ab? Zweifellos von Werten wie Treue, Liebe, Rücksichtnahme, Wertschätzung und Geduld. Aber selbst wenn man diese aufbringt, können die Lebensumstände so herausfordernd und belastend werden, dass irgendwann doch alles in sich zusammenbricht.
Im christlichen Glauben wird Gott als der Gründer der Ehe betrachtet (vgl. 1. Mose 2,18-25). Damit wollte er uns jedoch keine schwere Last oder unlösbare Aufgabe geben. Vielmehr kann die Ehe symbolisieren, wie sehr Gott uns Menschen liebt und dass wir in einer harmonischen Beziehung mit ihm leben können. Denn wenn das der Fall ist, dann kann mit Gottes Hilfe auch unsere Ehe gelingen. Dann wissen wir uns nicht nur für uns selbst, sondern auch vor Gott verantwortlich und nehmen seine Hilfe in Anspruch.

Unter welchen Voraussetzungen sollte eine Ehe eigentlich gelingen?

Der Stifter der Ehe will auch unser Helfer zum Guten sein. Befehlen Sie sich ihm mit Ihrem Ehepartner gemeinsam an!
