Mittwoch, 31. Oktober 2007

Leitvers

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johannes 14,6

Schein-Christen

Schein-Christen

Erstaunlich: Von 8.30 bis 9.00 Uhr gibt es in der Rehabilitationsklinik keine medizinischen Anwendungen. Jedem Patienten, Arzt und Therapeuten wird damit die Gelegenheit angeboten, an der Morgenandacht teilzunehmen. Heute füllt sich der Vortragssaal bis auf den letzten Platz. Es hat sich herum gesprochen, dass die Diakonisse Gertrud die Andacht hält. Die erfahrene Seelsorgerin redet nie um den heißen Brei herum, sondern bringt die Dinge auf den Punkt. Das wissen die Zuhörer.
Diakonisse Gertrud hat eine Anzahl von »Scheinen« mitgebracht: einen Taufschein, eine Bescheinigung über die Konfirmation, einen Schein über die kirchliche Trauung, Spendenquittungen für wohltätige und kirchliche Zwecke.
Ihre letzte Bescheinigung bestätigt die kirchliche Beerdigung. »Viele Menschen sammeln solche Scheine in der Annahme, damit vor Gott am Ende ihres Lebens bestehen zu können«, erklärt sie uns. »Für alle diese Bescheinigungen gibt es im Leben eines Menschen gute Gründe und Motivationen.« Schwester Gertrud bezieht uns Zuhörer mit ein und fragt etwas provozierend: »Werden wir als ›Schein-Christen‹ vor Gott bestehen können? Wodurch können wir begründete Zuversichte und Gewissheit bekommen, bei Gott anzukommen? - Jesus Christus sagt von sich: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich! - Also nur durch ihn kommen wir zu Gott in den Himmel. Damit wir dort ankommen können, gab Jesus sein Leben für uns am Kreuz auf dem Hügel Golgatha vor Jerusalem. Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, reinigt uns von aller Sünde. So gereinigt passen wir in die Gegenwart Gottes«, beendet Diakonisse Gertrud ihre Morgenandacht.

Detlef Kranzmann
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Frage
Worauf verlassen Sie sich: auf Bescheinigungen oder auf Jesus Christus und sein Sterben für uns am Kreuz?
Tipp
Wir dürfen schon jetzt wissen, dass wir ewiges Leben haben, wenn wir an den Namen des Sohnes Gottes glauben. (1. Johannesbrief 5,13)
Bibellese
Philipper 3,1-15

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