Mittwoch, 01. August 2007

Leitvers

Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen.
Apostelgeschichte 17,30

Alltag

Die Zeiten der Unwissenheit

Auch wenn man heute nach Athen kommt und die Akropolis besucht, ist das noch immer ganz schön eindrucksvoll. Zunächst besteigt man die Propyläen, das Zugangstor mit den Treppen. Danach findet man links das Erechtheion, einen ionischen Tempel. Dann folgt rechts der große Tempel der Athena mit seinen vollkommenen Maßen. Dieser Tempelkomplex entstand im goldenen Zeitalter Athens während der Herrschaft des Perikles im 5. Jahrhundert v.Chr. Unten am Fuß der Akropolis liegt die Agora, der große Markt mit den Säulenhallen. In der Antike war sie das Zentrum des politischen und geschäftlichen Lebens.
Als der Apostel Paulus nach Athen kam, hatten sich dort schon über Jahrhunderte die Weisen der Griechen aufgehalten und ihre Theorien entwickelt: Sokrates, Aristoteles, Platon und viele andere. Zu Paulus' Zeiten gab es die Stoiker und Epikuräer und noch weitere Schulen. Als Paulus den Menschen von Jesus erzählte, fragten sie ihn, was das zu bedeuten habe. Daraufhin wurde er zum Areopag geladen, um sich zu verantworten. Und man fragte ihn, was er denn Neues zu erzählen habe.
Ich staune immer wieder über die Kühnheit des Paulus: »... nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat ...« Da hatte man schon seit Jahrhunderten herumphilosophiert und nun kommt einer und spricht von »Zeiten der Unwissenheit«. Das waren doch keine dummen Jungen gewesen! Aber trotzdem: Unwissenheit!
Die Bibel sagt: Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang. Das gilt heute wie auch damals. Man kann sich ganz dolle Theorien ausdenken, aber ohne den Schöpfer hat man einfach keine wirkliche Antwort auf die Frage, wo man herkommt und wo man hingeht.

Wim Hoddenbagh


Frage
Wie steht es um Ihre »Unwissenheit«? Ist sie schon behoben?
Tipp
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Bibellese
Apostelgeschichte 17,16-34

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