Freitag, 01. August 2014

Leitvers

Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber zuletzt sind es Wege des Todes.
Sprüche 16,25

Geschichte

Der Erste Weltkrieg

Erdbeben geschehen überraschend, doch bereiten sie sich lange vor im Innern der Erde. Auch der Erste Weltkrieg war eine Art Erdbeben. Niemand rechnete damit. Noch eine Woche vor Ausbruch des Krieges gab es an der Londoner Börse keine Reaktion. Doch dann brach der Krieg aus. Wie konnte es dazu kommen? Aus der Rückschau gab es manche Hinweise auf einen drohenden Krieg.
Das deutsche Kaiserreich forderte seinen Platz in der ersten Reihe ein. Der Zar von Russland sah sich als Schutzherr aller Slawen. Die Österreicher befürchteten deshalb das Auseinanderbrechen ihres Reiches. Die Engländer wollten die Konkurrenz der Deutschen auf den Weltmeeren verhindern. Die Franzosen wollten Elsaß-Lothringen zurück. Alle Staaten waren auch noch hochgerüstet. Europa glich einem Pulverfass, und politische Funken flogen zuhauf herum. Aber niemandem schien klar zu sein, was Krieg unter den gegebenen Bedingungen bedeutete. Die moderne Technik hatte die Kriegsführung völlig verändert, vor allem durch das Maschinengewehr. Die Völker selbst veränderten sich unter dem Einfluss des Krieges. Der spätere Aufstieg Hitlers und der des Bolschewismus in Russland lassen sich ohne den Ersten Weltkrieg nicht verstehen. Insofern ist auch der Zweite Weltkrieg eine Folge des Ersten. Unglück reihte sich also an Unglück, Verderben an Verderben. Wenn man dann die Bilder von den jubelnden Menschen sieht, die die Soldaten in den Krieg verabschiedeten, bekommt man Zweifel an der Urteilsfähigkeit der Menschen.
Die Bibel weiß darum. Deshalb ruft sie uns ernstlich auf, demütig zu sein, Gott zu befragen und den Frieden zu suchen. Das wird vielleicht wenig Einfluss auf die Weltgeschichte haben, bringt uns aber persönlich den Segen Gottes und Frieden im Herzen.

Karl-Otto Herhaus


Frage
Was können Sie zum täglichen Frieden in Ihrer Umgebung beitragen?
Tipp
Friedensstifter kann man nur sein, wenn man selber Frieden im Herzen hat.
Bibellese
Prediger 9,13-18

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