Donnerstag, 02. August 2012

Leitvers

Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
2. Korinther 6,16

Wer ist Gott?

Wer ist Gott?

Sommer 2010. Es ist um die Mittagszeit, das Thermometer zeigt eine Außentemperatur von ca. 38 Grad an. Eine christliche Gemeinde wagt sich mit dem Mobilen Treffpunkt, ein zum fahrenden Bistro umgebauter Info-Bus der Barmer Zeltmission, in die Fußgängerzone einer nordrhein-westfälischen Kleinstadt. Die Christen der örtlichen Gemeinde versuchen - der Hitze trotzend - mit Menschen über Gott und den Sinn des Lebens ins Gespräch zu kommen.
Unter einem aufgespannten Sonnenschirm findet sich bei einem erfrischenden Glas Wasser eine Diskussionsrunde zusammen. Für den freundlichen Philosophiestudenten ist Gott ein höheres, in sich selber ruhendes, unbekanntes Wesen. Das erinnerte mich an den Reisebericht des Apostel Paulus. Als dieser nach Athen kam, fand er einen Altar vor mit der Inschrift: »Dem unbekannten Gott«. Genau das ist die Situation der meisten Menschen. Sie kennen Gott nicht. Sie haben sich noch nie die Mühe gemacht, ihn zu suchen und kennenzulernen. Ja, an bestimmten Festtagen wird er gerne bemüht. Doch wenn etwas schiefgeht, bei schwerer Krankheit oder im Todesfall, wird er auf die Anklagebank gesetzt: »Wie konnte er das zulassen?«
Doch Gott ist anders! Er zeigt sich in der Bibel als ein lebendiger Gott, der unser Leben verändern kann. Die Bibel erzählt davon, dass dieser Gott uns ganz nahe gekommen ist. Sie zeigt uns das Wunder, wie der Richter zum Retter wurde. In Jesus Christus begegnete Gott uns als Mensch unter Menschen und möchte sogar unter uns wohnen!
Ein kleines Mädchen beschrieb diese Nähe und Größe Gottes so: »Gott ist so klein, dass er in meinem Herzen Wohnung genommen hat. Aber er ist so groß, dass er in deinem Kopf keinen Platz hat.«

Joachim Boshard
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Frage
Wie nahe ist Ihnen Gott bis jetzt gekommen?
Tipp
Wenn sich unsere Herzen ihm zuwenden, dann wird auch unser kritischer Verstand zur Ruhe kommen.
Bibellese
Johannes 17

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