
Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind.
1. Korinther 15,6

Was wäre ein Indiz dafür, dass Jesus tatsächlich dem Tod die Macht genommen hat? Wenn er von den Toten auferstehen wäre, oder? Laut der Bibel und auch anderen historischen Quellen zufolge ist genau das passiert. Jesus wurde am Kreuz von Golgatha hingerichtet und danach in einem Felsengrab beerdigt. Als am dritten Tag Frauen zum Grab kamen, um den Leichnam von Jesus einzubalsamieren, war das Grab leer.
Aber Moment mal: Könnte es nicht sein, dass seine Jünger den Leichnam gestohlen hatten und nur behaupteten, dass er auferstanden sei? Ja, das wäre theoretisch möglich, aber es spricht alles dagegen: Zunächst wurde das Grab wegen dieser Befürchtung durch mehrere römische Soldaten bewacht, und auf Einschlafen stand bei den Römern die Todesstrafe. Ein weiteres interessantes Detail in der Geschichte sind die Frauen, die als Erste zum Grab kamen und Zeugen der Auferstehung Jesu wurden. Frauen galten in der damaligen Gesellschaft nicht viel. Sie waren nicht einmal als Zeugen vor Gericht zugelassen. Wäre die Geschichte erfunden, hätte man sie nie mit Frauen als Zeugen konstruiert. Spannend ist auch, dass die Jünger selbst zunächst nicht an die Auferstehung glaubten. Als Jesus leibhaftig vor ihnen stand, meinten sie, einen Geist zu sehen. Jesus musste ihnen die Wundmale zeigen, sich berühren lassen und mit ihnen essen, um sie von seiner Auferstehung zu überzeugen. Schließlich zeigte sich der auferstandene Jesus über 40 Tage hinweg immer wieder verschiedenen Menschen - einmal, wie im Tagesvers beschrieben, 500 Personen auf einmal.
Wenn man diese Fakten unvoreingenommen betrachtet, scheint es wirklich so zu sein, dass Jesus den Tod besiegt hat. Morgen wollen wir untersuchen, was das mit uns zu tun hat.

Welches der oben erwähnten Argumente finden Sie am überzeugendsten?

Sehen Sie sich den Film »Der Fall Jesus« an (die wahre Geschichte eines Gerichtsjournalisten)!
