Samstag, 03. Januar 2004

Leitvers

Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen,
mit Silber oder Gold, erlöst worden seid, …
sondern mit dem kostbaren Blut Christi.

1. Petrus 1,18-19

Ein neuer Schirm wäre günstiger gewesen

Ein neuer Schirm wäre günstiger gewesen

So als Vorstandsassistent ist man »Mädchen für alles«. Diesmal sollte ich einen Ausflug mit den Mitgliedern des Aufsichtsorgans unseres Unternehmens organisieren. – Kaum bin ich nach drei erlebnisreichen Tagen im Schwarzwald wieder an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt, klingelt das Telefon. Eine nette Dame teilt mir mit, in einem Restaurant sei ein Schirm liegen gelassen worden. Wir einigen uns darauf, dass er uns mit der Post zugesendet wird. Beim Öffnen des Pakets entdecke ich das Preisschild auf dem Schirm – ein Betrag, der zwei Euro unter den Portokosten des uns unfrei zugegangenen Pakets liegt. Ich kann nur den Kopf schütteln. Es wäre günstiger gewesen, dem Reiseteilnehmer einen neuen Schirm zu kaufen!
Wie gut, dass Gott nicht in solchen wirtschaftlichen Kategorien denkt. Denn auch ihm ist etwas verloren gegangen: Wir Menschen sind es, die sich von ihm und seinen Geboten abgewendet haben – und damit nicht mehr in direkter Gemeinschaft mit ihm leben können. Wäre es aus Gottes Sicht nicht wirtschaftlicher gewesen, unsere Welt nach dem Sündenfall zu zerstören oder links liegen zu lassen? So wie ich einfach einen neuen Schirm kaufen würde, hätte er sich doch eine neue Welt mit neuen Menschen erschaffen können. Aber Gott handelt anders. So unverständlich es scheinen mag, es liegt ihm an uns, er hat uns lieb. Nach wie vor möchte er eine persönliche Beziehung zu uns haben. Darum ist er bereit gewesen, einen »Liebhaberpreis« zu bezahlen, um uns verlorene Menschen zurückzugewinnen. Am Kreuz hat Jesus Christus mit seinem Leben dafür bezahlt, dass wir zu Gott nach Hause kommen können.

Andreas Droese
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Frage
Wie kann man Gott dafür danken, dass er einen so hohen Preis für unsere Erlösung bezahlt hat?
Tipp
Wir können seinen Willen tun!
Bibellese
Lukas 15,1-10

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