
Mich, die Quelle lebendigen Wassers, haben sie verlassen.
Jeremia 2,13

Erinnern Sie sich? Anfang 2026 lag der Südwesten Berlins plötzlich im Dunkeln. Blackout - der längste der Berliner Nachkriegsgeschichte. Am Samstag, den 3. Januar, gerieten Starkstromkabel durch einen gezielten Sabotageakt in Brand. Tagelang froren die Menschen in mehreren Stadtteilen. Zehntausende Haushalte und Unternehmen waren ohne Strom - und damit ohne Heizung, Internet und Mobilfunk. Kinder, Erwachsene, Alte - insgesamt rund 100 000 Menschen hatten vier Tage lang unter den Folgen des Anschlags zu leiden. Erst am Mittwoch, den 7. Januar, gelang es dem Netzbetreiber, alle wieder mit der notwendigen Energie zu versorgen.
Das hat damals die Gemüter bewegt. Doch es gibt noch eine andere Kälte als die in unbeheizten Wohnungen. Viele Menschen empfinden unsere Zeit trotz allen Fortschritts als kalt, hart und lieblos. Selbst wenn wir gesund sind, wenn wir arbeiten oder planen, kann sich der Alltag mitunter dunkel und trist anfühlen. Als wären wir abgeschnitten von einer Art Lebensquelle, aus der Liebe, Sinn und Hoffnung fließen. Demnach sind wir nicht nur technisch verletzlich, sondern können auch seelisch kurzgeschlossen sein, wenn die entscheidende Verbindung fehlt.
Die Bibel benennt hierfür die Ursache: Unsere Sünde hat die Verbindung zu Gott zerstört. Doch es gibt einen Lichtblick: Vor gut einer Woche erinnerten wir uns wieder daran, dass Gott seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt gesandt hat. Wozu? Damit wir - um im Bild zu bleiben - wieder ans Netz angeschlossen werden können.
In Berlin kam der Strom nach vier Tagen zurück. Doch Sie müssen nicht bis zum 7. Januar warten - Ihr Herz kann sofort Wärme empfangen. Vielleicht ist heute der Tag, an dem Sie sich wieder mit der Quelle verbinden lassen?

Wo spüren Sie in Ihrem Leben eine Kälte, die mit keinem äußeren Problem erklärt werden kann?

Bitten Sie Jesus Christus heute, Licht und Leben in Ihr Herz zu bringen!
