Dienstag, 03. März 2009

Leitvers

Er sprach: »Jüngling, ich sage dir, steh auf!« Und der Tote setzte sich auf.
Lukas 7,14-15

Totenauferweckung

Totenauferweckung

Das Wunder in dieser Geschichte ist eine Totenauferweckung, ein Wunder, das großes Erstaunen hervorrief. Aber der Herr Jesus Christus tat es nicht, um die Leute zu verblüffen, sondern um ihre Herzen und Gewissen zu bewegen. Es sollte ein Zeichen der Barmherzigkeit Gottes sein, das auch uns etwas zu sagen hat.
Da ist zuerst das gute »Timing«. Der Herr kam - wie es scheint - zufällig dorthin. Aber so ist das immer mit den Zufällen. Gott lässt uns etwas zufallen, nicht der Zufall. Wir haben es nicht mit einem blinden Schicksal, sondern mit einem gnädigen Schicksalslenker zu tun. Er hat alles im Blick und alles im Griff. Er wusste, was sich in Nain ereignet hatte, und darum schickte er seinen Sohn gerade jetzt dorthin. Und der war gehorsam. So kam er weder eine Stunde zu früh noch zu spät.
Gott weiß auch heute, wie es Ihnen geht, und wenn er die Zeit für gekommen hält, wird er Ihnen zur Hilfe kommen. Daran wird ihn nichts und niemand hindern. Dass er nicht immer hilft, wenn wir meinen, es sei nötig, stimmt allerdings auch. Viele werfen ihr Vertrauen dann fort und fühlen sich hilflos einsam. Wenn er uns zappeln lässt, dann aber nicht aus Grausamkeit oder weil er nicht helfen kann. Er will, dass wir sehen, wie weit wir von ihm entfernt sind und wie sehr wir ihn brauchen. Der Schaden der Gottesferne, der uns dann offenbar wird, ist ja unendlich größer als das Unglück, das uns vordergründig ereilte. Bitten wir ihn um Gnade, so werden wir seinen Frieden empfinden, auch wenn sich äußerlich noch nichts geändert hat. Und dann weiß er auch für die aktuelle Not einen Ausweg. Das haben schon Millionen erfahren. Dann kommt er, wie damals in Nain, und hilft uns.

Hermann Grabe
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Frage
Wo haben Sie glückliche »Zufälle« erlebt?
Tipp
Es war in jedem Fall die absichtliche Freundlichkeit Ihres Schöpfers.
Bibellese
Lukas 7,11-17

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