
Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass ... alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.
Philipper 2,9-11

Es gab immer Menschen, die die Welt beherrschen und ihre Macht sichern wollten, indem sie die Bevölkerung unterdrückten und freie Wahlen verhinderten. Berühmte Persönlichkeiten gehen über rote Teppiche, und die gewöhnlichen Leute sehen zu ihnen auf, weil sie zu den Topverdienern, den Superstars oder den besten Sportprofis gehören. Herrscher, mächtige oder berühmte Menschen, Monarchen und Götzen gab es schon immer und ebenso diejenigen, die ihnen huldigten - aus Pflichterfüllung, Ehrfurcht oder aufrichtiger Bewunderung.
Aber dass ausgerechnet ein mittelloser Wanderprediger das biblische Prädikat erhält, der Größte und Höchste aller zu sein, das hätte wohl niemand gedacht. Jesus Christus, der als der sanftmütigste und demütigste Mensch gilt, der je über die Erde ging, keinen irdischen Thron bestieg und mit seinen staubigen Sandalen sicher keine Promi-Bühne betrat, trägt den Namen, der über allen Namen ist. Seinerzeit ritten Herrscher auf prächtigen Rössern oder ließen sich in einer Sänfte tragen - Jesus ging zu Fuß oder ritt auf einem Esel. Er umgab sich auch nicht mit hoch angesehenen Leuten - ganz im Gegenteil: Zu seinen engsten Freunden gehörten gesellschaftlich Ausgeschlossene wie Zöllner, Prostituierte, Arme, Kranke, Behinderte, Besessene und Bettler. Er wusch die Füße seiner Jünger; er ließ sich für Sie und mich ans Kreuz nageln. Durch seinen Dienst hat er das größte und wichtigste Werk aller Zeiten vollbracht!
Zum Thema "menschliche Größe" äußerte sich Jesus einmal so: »Wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht« (Matthäus 20,26). Diesen Anspruch hat er nicht nur anderen gegenüber formuliert, sondern auch selbst vorgelebt.


Jesus verdient Ehrerbietung - und von Herzen kommende Liebe.
