Montag, 03. November 2008

Leitvers

Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke und meine Seele erkennt es sehr wohl.
Psalm 139,14

Der gläserne Mensch

Der gläserne Mensch

Vor 55 Jahren ist den Molekularbiologen Watson und Crick in den USA eine bahnbrechende Entdeckung gelungen: Sie haben die Struktur des Moleküls entschlüsselt, das unsere Erbinformationen trägt. Dank ihrer genialen Fähigkeit auch außerhalb üblicher Bahnen zu denken, gelang ihnen die richtige Deutung der Versuchsergebnisse. Die Desoxyribonukleinsäure, kurz DNS, ist ein langes, kettenförmiges Molekül, das aus zwei Strängen besteht, die spiralförmig umeinander gewunden sind. Die Erbinformationen sind in der Abfolge der sogenannten Basenpaare gespeichert, die wie Leitersprossen die beiden Stränge verbinden. Immer drei Basenpaare stehen für je eine Aminosäure, aus denen dann die Eiweiße der Zellen aufgebaut werden. Das ganze System funktioniert wie eine Schrift, die die Bauanweisung für die Zellen enthält. Die Basenpaare sind dabei die Buchstaben. 1990 machten sich ca. 1000 Wissenschaftler aus 50 Ländern daran, die gesamte DNS des Menschen zu entschlüsseln. Man ist nicht weit damit gekommen. Zum Beispiel weiß niemand, wie der Sehapparat oder das Gehirn verschlüsselt wurden. Und wie das mit der Musikalität oder der Liebe ist, wird immer Gottes Geheimnis bleiben.
Watson und Crick hofften zwar, dass der Mensch analysiert werden kann und planbar wird; die Bibel macht uns allerdings sehr deutlich, dass der Mensch ein wunderbares Wesen ist, das Gott mit viel Weisheit und Einfallsreichtum erschaffen hat. Der Mensch ist unendlich mehr als nur die Summe seiner Erbinformationen. An eineiigen Zwillingen wird das sehr deutlich. Beide haben exakt die gleiche Erbsubstanz und sind doch zwei unterschiedliche Persönlichkeiten.

Bernhard Volkmann
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Frage
Bereitet Ihnen der Gedanke, dass Wissenschaftler planen, menschliches Erbgut gezielt zu verändern, auch Unbehagen?
Tipp
Bei aller wissenschaftlicher Erkenntnis ist doch das Vertrauen in Gott das höchste Gut.
Bibellese
1. Mose 1,26-31

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