Montag, 04. Mai 2009

Leitvers

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16

»Blau und Weiß, wie lieb ich dich ...«

»Blau und Weiß, wie lieb ich dich ...«

Heute vor 105 Jahren wurde der Fußballverein Schalke 04 gegründet. In seiner über 100-jährigen Geschichte hat dieser Fußballverein viele Höhen und Tiefen erlebt. Er war mehrfach in Skandale verwickelt, ist aber auch einer der erfolgreichsten deutschen Sportvereine und von der Mitgliederzahl her der zweitgrößte. Als die Fußballer 2001 in letzter Minute die Meisterschaft verpassten, flossen viele Tränen und der damalige Manager Rudi Assauer meinte, wenn es einen Fußballgott gäbe, sei er kein Schalker. Das Vereinslied aus dem Jahr 1924 hat die Vereinsfarben Blau und Weiß zum Inhalt. In ihm wird ausgedrückt, was für alle echten Schalke-Fans bis heute gilt: Die Beziehung zum Verein ist eine Liebesbeziehung, die über alles andere gestellt wird. Bemerkenswert deshalb auch die Äußerungen der Fans bei schlechten Leistungen der Fußballspieler: »Wir sind Schalker und ihr nicht!« Wer sich für Schalke nicht zerreißt, ist nicht echt. Im neuen Stadion bekommen die Spiele im Vorfeld eine Art religiösen Charakter.
Mancher mag über so viel Emotion bei einem Sportverein den Kopf schütteln. Aber ist uns bewusst, dass Gott an uns mit einer sehr viel tieferen Liebe hängt? Dass er sich nach Gemeinschaft mit dem Menschen sehnt? Und weil wir Menschen diese Gemeinschaft durch unseren Ungehorsam zerbrochen haben, zahlte er den unsagbar hohen Preis für die Möglichkeit unserer Umkehr selbst: Er ließ seinen Sohn Jesus Christus Mensch werden und für unsere Schuld sterben. Wenn wir dieses Geschenk annehmen, bekommen wir Anteil an Gottes ewiger Herrlichkeit, gegen die die Herrlichkeit einer Feier einer deutschen Meisterschaft gar nichts ist.

Bernd Hüsken


Frage
An wen oder was ist Ihr Herz gebunden?
Tipp
Suchen Sie die Beziehung zu Gott! Sie hält auch den Stürmen des Lebens stand.
Bibellese
Titus 3,11-15

Kontakt

Nehmen Sie direkt mit dem Autor Kontakt auf.

Mit Absenden des Formulars wird der Verarbeitung der Daten gemäß der Datenschutzerklärung zugestimmt.