Donnerstag, 04. August 2016

Leitvers
Und als er in ringendem Kampf war, betete er heftiger. Es wurde aber sein Schweiß wie große Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen.

Lukas 22,44

Ironman

Ironman

3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren, 42,195 km Laufen – das sind die Distanzen des Ironman, des vielleicht härtesten sportlichen Wettkampfes der Welt. Seit 1978 gibt es ihn. Die Besten absolvieren das Pensum in weniger als acht Stunden. Das ist ein unglaublicher Kraftakt. Von einem Teilnehmer habe ich gehört, dass der Körper irgendwann damit anfängt, nicht nur Fett, sondern sogar Muskelmasse abzubauen, um die geforderten Muskeln zu ernähren. Nach dem Wettkampf habe er erst einmal über Tage Fieber, weil der Organismus sich von der unerhörten Anstrengung erholen muss. Es handelt sich also um eine unglaublich schweißtreibende Angelegenheit, die das Letzte aus den Sportlern herausholt.
Und doch ist es bei Weitem nicht die schwerste physische Anstrengung für einen Menschen. Denn haben Sie schon einmal von einem Ironman-Teilnehmer gehört, der sogar Blut schwitzt?
Tatsächlich ist dieses Ereignis außergewöhnlich in der Menschheitsgeschichte. Damals, im Garten Gethsemane, ist es dazu gekommen, als der Mensch Jesus Christus um das Schicksal der ganzen Menschheit rang. Er hatte die Aufgabe, die Schuld aller Menschen auf seinen Schultern zu tragen. Jede Vergewaltigung, jeden Massenmord, jeden Kindesmissbrauch, jeden Betrug, jede noch so bestialische Handlung lud er sich auf seine Schultern. Und wer schon einmal Schuld tragen musste, der weiß, welche Last das ist. Es forderte Jesus das Letzte ab, sodass sein Körper Blut und Wasser ausschied. Das war aber nicht einfach ein sportlicher Wettkampf, kein überheblicher Rekordversuch, sondern tödlicher Ernst. Was er trug, musste weg. Und was er hier aus dem Weg geräumt hat, kann Sie und mich nie mehr belasten – wenn wir uns auf ihn verlassen.

Markus Majonica

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Frage
Zu wie viel Anstrengung wären Sie um anderer Menschen willen bereit?
Tipp
Der Sohn Gottes hat alles gegeben, um uns zu retten.
Bibellese
Lukas 22,39-46

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