Montag, 04. Oktober 1999

Leitvers

Ich liebe, die mich lieben; und die mich suchen, finden mich.
Sprüche 8,17

Start der Mondsonde Lunik 3

Start der Mondsonde Lunik 3

Heute vor 40 Jahren startet in der Sowjetunion die mit einer Fotokamera ausgestattete Sonde »Lunik 3«, die auf ihrer Bahn um Erde und Mond am 18.10.1959 erste Aufnahmen von der erdabgewandten Mondhälfte übermittelt. Diese ist nie von der Erde aus sichtbar, weil sich der Trabant in etwa 27½ Tagen sowohl einmal um die Erde als auch um die eigene Achse dreht. 17 Tage später ordnete der US-Präsident Dwight D. Eisenhower an, die bisher der US-Armee zugehörige Forschungsgruppe des Raketenkonstrukteurs Wernher von Braun künftig der zivilen Weltraumbehörde NASA zu unterstellen. Der Rückstand in der Raumfahrt war für die Amerikaner unerträglich.
Was machte den Mond zu einem so interessanten Objekt? Wie bei allen weiteren Missionen sollte der Ursprung des Lebens im Weltall dingfest gemacht werden. Weder ihn noch Gott selbst hat man auf der Rückseite des Mondes gefunden. Also wird er weiter »weggesucht«; denn in Wirklichkeit sucht man, Gott ganz und gar weg zu bekommen, ihn los zu werden. Jedes Argument für »Selbstorganisation«, sei es im Kosmos oder bei der Entstehung des Lebens, wird darum freudig begrüßt, ohne viel zu fragen, ob die vielen jeweils nötigen Hypothesen auch der Wirklichkeit entsprechen.
Ist das Argument nicht mehr aufrecht zu erhalten, haben andere schon wieder neue Konstruktionen ersonnen, wie es denn gewesen sein könnte. Immer in der Hoffnung, doch noch sicher sagen zu können: Gott gibt es nicht, wir sind unsere eigenen Herren. Damit es endlich so wird, wie die Schlange den Menschen in Eden gesagt hat: Ihr werdet sein wie Gott.

Elmar Scheid


Frage
Wo suchen Sie Gott? Suchen Sie Gott wirklich?
Tipp
Denken Sie mal über diese Frage nach: Wo ist Gott nicht?
Bibellese
Matthäus 22,1-14

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