Montag, 04. Oktober 2004

Leitvers

Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben,
sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat
als eine Sühnung für unsere Sünden.

1. Johannes 4,10

So leicht bricht kein Herz

So leicht bricht kein Herz

Hatten Sie schon einmal Liebeskummer? Kein angenehmer Zustand, nicht wahr? Es ist schmerzhaft, wenn die Gefühle, die man gegenüber einem anderen Menschen entwickelt, nicht erwidert werden. Der dadurch ausgelöste Stress wirkt sich auch körperlich aus. Dem einen schlägt er auf den Magen, dem anderen aufs Herz und wieder ein anderer leidet dann unter Durchfall. Das seelische Gleichgewicht ist erschüttert und es braucht Zeit bis man den Kummer überwunden hat. So leicht bricht aber kein Herz. Mit der Zeit heilen die Wunden und man findet eine neue Liebe. – Zu lieben und geliebt zu werden, ist das Schönste, was ein Mensch erleben kann. Man erlebt es als ein wunderbares Geschenk, von dem man nicht begreift, warum ausgerechnet man selbst es ist, der (oder die) es bekommt.
Gott gab dem Menschen die Fähigkeit zu lieben, weil er zeigen wollte, wie tief er selbst fähig ist zu empfinden. Empfindet Gott nun auch wie wir, wenn seine Liebe zu uns Menschen nicht auf Gegenliebe stößt? Einige Aussagen der Bibel zeigen uns das. Es schmerzt Gott, wenn seine Liebe missachtet wird. Wie kann denn Liebe zu Gott entstehen? Zunächst müssen wir überzeugt werden, dass Gott uns tatsächlich liebt. Er hat es bewiesen, indem er seinen Sohn in diese Welt sandte, um die Trennung zwischen Mensch und Gott zu überwinden. Er ließ es zu, dass sein Sohn um unserer Schuld willen am Kreuz starb. Wenn wir Gottes Liebe erkannt haben, dann müssen wir in unserem Herzen die Gegenliebe erwachen lassen. Wie das geht? So wie im ganz normalen Leben auch: Man muss seine Sinne und Gedanken einfach auf die Person richten, die liebend um mich wirbt, und ihr die Herzenstür öffnen.

Joachim Pletsch
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Frage
Haben Sie diese Liebe schon für sich entdeckt?
Tipp
Sie ist das Beste, was uns überhaupt passieren kann.
Bibellese
Hesekiel 16,1-13

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