Donnerstag, 04. Oktober 2018

Leitvers
Jesus spricht: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.«

Johannes 14,6

Warum wird das verschwiegen?

Warum wird das verschwiegen?

Wir genießen den frisch aufgebrühten Kaffee und das leckere duftende Gebäck. Unsere Gespräche drehen sich um Urlaubsreisen, Politik, Situationen in der Welt und zuletzt um den Glauben. Mein Gesprächspartner berichtet, wie in den letzten Jahren das Andachtsbuch »Leben ist mehr« sein täglicher Wegbegleiter geworden ist. Selbst auf der Amerikareise war es dabei. »Ich habe mir angewöhnt, auch die angegebenen Bibelstellen nachzuschlagen und zu lesen. Dadurch habe ich im Laufe der Jahre einen Überblick über die verschiedenen Bücher des Alten und Neuen Testamentes gewonnen. Als Journalist bin ich halt kritisch und prüfe den Inhalt«, erzählt mein sympatischer Gesprächspartner schmunzelnd.
»In den zurückliegenden Jahren bin ich immer wieder auf die Bibelstelle im Johannesevangelium, Kapitel 14, Vers 6, gestoßen, wo Jesus, der Sohn Gottes, seine Zuhörer darauf hinweist, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und niemand zu Gott kommt als nur durch ihn. Mir ist aufgefallen, dass ich in den Jahrzehnten nie eine Predigt über diesen Text gehört habe. Warum, so frage ich mich, wird dieser Bibeltext verschwiegen? Es gibt viele Wege nach Rom, aber nach der Aussage Jesu nur einen Weg zu Gott, und der führt über seine Person. Wenn er der einzige Weg ist, dann ist das Thema doch lebenswichtig«, beendet der Redakteur seinen Gedankengang.
Ich kann ihm da nur zustimmen und frage mich, warum es selbst Christen heute oft nicht mehr wagen, sich öffentlich hinter diesen Wahrheitsanspruch zu stellen. Schließlich hat es niemanden gegeben, der mehr Konsequenz darin gezeigt hätte, Menschen zu Gott zurückzuführen und ihnen Gottes Liebe zu beweisen, indem er so weit ging, stellvertretend für ihre Schuld und Sünde zu sterben.

Detlef Kranzmann

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Haben Sie auch ein Problem mit dieser Aussage im Tagesvers?
Tipp
Man muss bedenken, von wem sie ausgesprochen wurde!
Bibellese
Johannes 1,1-18

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