Montag, 05. Januar 2009

Leitvers

Der das Siebengestirn und den Orion gemacht hat, in Morgenlicht die Finsternis verwandelt und den Tag zur Nacht verfinstert, ...: HERR ist sein Name!
Amos 5,8

Nach oben geschaut

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Vor fast 400 Jahren war es der italienische Astronom Galileo Galilei, der als Erster das 1608 erfundene Fernrohr an den Himmel richtete und dabei eine Reihe bedeutender Entdeckungen machte. Er stellte fest, dass die Mondoberfläche rau und uneben ist, beschrieb Krater, Erhebungen und Klüfte des Mondes. Er entdeckte unter anderem die vier größten Monde des Jupiter und dass die Milchstraße aus vielen Millionen Einzelsternen besteht. Der deutsche Astronom Johannes Kepler veröffentlichte im selben Jahr 1609 seine »Astronomia nova«, ein Buch über unser Sonnensystem, in dem ihm als Erstem die korrekte Beschreibung der Planetenbahnen gelang. In Erinnerung daran hat die UNESCO das Jahr 2009 zum Internationalen Jahr der Astronomie erklärt.
Am Anfang der Bibel stellt sich Gott als der Schöpfer vor, der durch sein allmächtiges Wort auch Sonne, Mond und Sterne geschaffen hat. Als Zeichen und zur Bestimmung der Zeit hat er sie an den Himmel gesetzt (1. Mose 1,14). Und in der Tat gleicht der Sternenhimmel mit den Planeten samt dem Lauf der Sonne und des Mondes einer gigantischen Uhr, an der wir die Jahre, die Jahreszeiten, die Monate und Tage ablesen können. Die dabei in allem herrschende Ordnung beschreibt Kepler so: »Ich fühle mich von einer unaussprechlichen Verzückung ergriffen ob des göttlichen Schauspiels der himmlischen Harmonie ... Denn wir sehen hier, wie Gott gleich einem menschlichen Baumeister, der Ordnung und Regel gemäß, an die Grundlegung der Welt herangetreten ist.« Wenn Sie bei sternklarer Nacht zum Himmel empor sehen, dann können Sie auch ohne Fernrohr die Größe und Allmacht Gottes erkennen und bestaunen.

Matthias Adolphi


Frage
Von welchem Werk der Schöpfung sind Sie besonders angetan?
Tipp
Der Himmel und Erde gemacht hat, ist auch Ihr Schöpfer.
Bibellese
1. Mose 1,1-19

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