Dienstag, 05. September 2000

Leitvers

Es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben,
danach aber das Gericht.

Hebräer 9,27

Das ging gerade nochmal gut!

Das ging gerade nochmal gut!

Die Abendsonne tauchte die Landschaft in zartes Rot. Die kurvige Landstraße war wie gemacht zum Motorradfahren. Das war Fahrspaß pur! Plötzlich, hinter einer Kurve tauchte ein Traktor vor mir auf. Ich schaute in den Rückspiegel, setzte den Blinker und scherte aus zum Überholen. Da spürte ich einen Stoß am linken Fuß. Erschreckt schaute ich mich um - und sah genau hinter mir ein Auto. Seine Stoßstange hatte meinen Fuß berührt. Es war im toten Winkel des Spiegels gewesen. Nur wenige Zentimeter trennten mich von einem schweren, vielleicht tödlichen Unfall! Der Wagen bremste scharf und verhinderte so den furchtbaren Zusammenstoß.
Was wäre, wenn der Fahrer nicht so gut reagiert hätte? Wohin wäre meine Seele gekommen, wenn er mich überfahren hätte? Was hätte ich dann geantwortet, wenn Gott mich gefragt hätte: »Warum soll ich dich in den Himmel lassen?«
Damals habe ich Bewahrung erlebt oder Glück gehabt. Aber dennoch ist nichts in unserem Leben so sicher wie sein Ende, unser Tod. Und wir wissen nicht, ob wir heute durch einen Verkehrsunfall oder in vielen Jahren an Altersschwäche sterben werden.
Heute weiß ich, dass Jesus Christus für meine Schuld und meinen Eigensinn, die mich von Gott trennten, am Kreuz gestorben ist. Gottes Sohn selbst hat Gottes gerechtes Gericht über meine Fehler getragen. Darauf vertraue ich und das wird meine Antwort sein, wenn Gott mich fragt, warum er mich in den Himmel lassen soll!

Malte Hopfer


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Jeremia 7,21-28

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