Samstag, 05. Dezember 2009

Leitvers

Und Gott sprach: ... Vögel sollen über der Erde fliegen angesichts der Ausdehnung des Himmels! ... Und Gott sah, dass es gut war.
1. Mose 1,20.21

Der uralte Menschheitstraum vom Fliegen

Der uralte Menschheitstraum vom Fliegen

Der Mann steckte in einem von ihm konstruierten Flugapparat ohne Motor. Riesige Flügel waren daran befestigt. Er rannte los, und der Wind fing sich unter den Flügeln. Absprung, und der Apparat hob sich in die Luft! In 15 m Höhe glitt er wie ein riesiger Vogel dahin. Da - ein plötzlicher kräftiger Windstoß erfasste den Flugapparat. Wie ein Stein stürzte der Pilot mit seiner Konstruktion zu Boden und brach sich das Rückgrat. Am Tag darauf verstarb der geniale Erfinder von 21 Fluggeräten, darunter auch die sog. Flügelschlagapparate.
Wie oft mag Otto Lilienthal (1848-1896) gespannt dem Flug der Vögel zugeschaut und aufmerksam die Details ihres Flügelschlages studiert haben? Er erkannte die aerodynamischen Eigenschaften von gewölbten Tragflächen anhand des Segelfluges großer Vögel. 1889 verfasste er das Buch »Der Vogelflug als Grundlage der Flugkunst«, das zunächst ein Ladenhüter war. Erst viel später wurde es als eine der wichtigsten Veröffentlichungen des 19. Jahrhunderts erkannt. Nach dem Tod Lilienthals arbeiteten viele Flugpioniere mit Erfolg nach seiner Methode weiter. »Seine« Methode? Das ist nicht ganz korrekt, denn Otto Lilienthal hat von Gottes genialer Schöpfung abgeschaut und sie mechanisch umgesetzt. Heute bezeichnet man diesen Vorgang mit dem Begriff »Bionik«. Das Wort setzt sich aus BIO(logie) und (Tech)NIK zusammen.
Wissenschaftler erforschen die gewaltige Schöpfung, deren genialer Baumeister Gott selbst ist. In ihr sieht jeder unvoreingenommene Mensch seine Größe und Allmacht. Wer das wider besseres Wissen verneint, wird einmal ohne Entschuldigung vor dem heiligen Gott stehen.

Veronika Nietzke


Frage
Welches menschliche Produkt hat kein Vorbild in der Schöpfung?
Tipp
»An jedem Wunder der Natur siehst du des großen Gottes Spur, doch willst du ihn noch größer sehn, dann bleib bei seinem Kreuze stehn.«
Bibellese
Psalm 92,1-9

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