Sonntag, 05. Dezember 2021 (2. Advent)

Leitvers

Aber das Volk wurde ungeduldig auf dem Weg.
4. Mose 21,4

Gott

2. Advent - Wie lange noch?

Vorfreude ist die schönste Freude. So heißt es zumindest. Aber wenn ich zu lange auf etwas warten muss, dann werde ich ungeduldig. Das Warten wird dann zur Qual, und ich beginne zu überlegen, ob ich nicht anders schneller ans Ziel kommen könnte. Dann besteht die Gefahr, einen falschen Weg einzuschlagen und mit Zwang etwas herbeizuführen, was noch nicht an der Zeit ist.
Bevor Jesus geboren wurde, warteten im Volk Israel nur noch sehr wenige Menschen auf den versprochenen Messias. 400 Jahre lang hatte Gott nicht mehr gesprochen. Die Alten, die Gottes Eingreifen noch hautnah erlebt hatten, waren längst gestorben. Die Urenkel kannten die alten Geschichten, aber für sie waren es Legenden aus längst vergangener Zeit. Kaum einer rechnete damit, dass Gott sein Versprechen noch erfüllen würde.
Geht es uns heute nicht oft auch so? Vielleicht hatten Sie eine gottesfürchtige Großmutter, die immer gebetet oder Ihnen aus der Kinderbibel vorgelesen hat. Aber in Ihrem Alltag kommt Gott nicht mehr vor. Ja, damals im Krieg, da hat Gott noch Wunder getan. Aber heute? Wir haben uns längst daran gewöhnt, den Sinn unseres Lebens woanders zu suchen. Jeder ist seines Glückes Schmied.
In der Bibel verspricht Jesus, dass er wiederkommen wird. Dieses Versprechen ist ca. 2000 Jahre alt. Vielen Menschen wird die Wartezeit zu lang, und wir haben uns überlegt, wie wir schneller ans Ziel kommen. Ewiges Leben durch Wissenschaft, ewigen Reichtum durch Wirtschaftswachstum und ewiges Glück durch ständige Ablenkung. Aber immer wieder zeigt sich, dass das nicht funktioniert. Leere bleibt zurück. Wir haben den falschen Weg gewählt. Gott hält seine Versprechen immer. Wollen wir uns nicht darauf besinnen und Gott wieder beim Wort nehmen? Anne Paschke
Frage
Rechnen Sie noch mit Gottes Eingreifen in Ihr Leben?
Tipp
Gott hält, was er verspricht. Immer.
Bibellese
Lukas 1,26-35

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