
Denn in ihm [Jesus Christus] wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht.
Kolosser 2,9-10

Am 6. Februar 1952 wurde die britische Thronfolgerin Elizabeth zur Königin von Großbritannien ausgerufen, nachdem ihr Vater George VI. in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar gestorben war. Die 25-Jährige hielt sich beim Erhalt der Nachricht gemeinsam mit ihrem Ehemann Philip in Kenia auf. Die offizielle Krönung von Elizabeth II. fand im Juni 1953 in der Westminster Abbey statt und wurde sogar erstmals im Fernsehen übertragen. Nach 70 Jahren Regentschaft verstarb sie im September 2022. Ihr Sohn Charles wurde der neue König Großbritanniens.
Wie kaum jemand anderes stand Königin Elisabeth weltweit im Rampenlicht. Sie war Schirmherrin von über 600 wohltätigen und ehrenamtlichen Organisationen. Während ihrer Thronzeit überprüfte sie mindestens 1062 Gesetze, bevor sie dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt wurden. Sämtliche Krisen der Monarchie überstand sie, auch ihre Beliebtheitswerte pendelten sich stets wieder weit über der 90-%-Marke ein. Ihr Privatvermögen von schätzungsweise mehreren 100 Millionen Pfund lag auf einem extrem hohen Niveau.
Der wahre Wert einer Person spiegelt sich allerdings weder in seinem gesellschaftlichen Stand noch seinem Wohlstand, Vermögen oder prunkvollen Auftreten wider. Denn wahrer Reichtum liegt im Inneren - in einem Leben, das von Gott geschenkt wird. Das äußert sich u. a. durch Wesenszüge der Nächstenliebe, Freundlichkeit, Geduld und Zufriedenheit. Idealerweise so wie bei dem »König der Juden«, Jesus Christus: Er kam als Mensch in Armut und Niedrigkeit auf diese Erde und bewirkte dennoch Großes. Er machte den Weg frei zu Gott und bezahlte für die Schuld der Menschen. Obwohl er unendlich reich war, wurde er um unseretwillen arm, damit wir reich würden in ihm (2. Korinther 8,9).

Wonach beurteilen Sie Ihre Mitmenschen?

Wir sollten unseren Blick auf den richten, der das uneingeschränkte Wohlgefallen Gottes gefunden hat: Jesus Christus.
