Mittwoch, 06. März 2002

Leitvers
Ihr habt euch von den Götzen zu Gott bekehrt,
um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen,
und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten …

1. Thessalonicher 1,9-10

Was erwarte ich?

Was erwarte ich?

Auf etwas Schönes warten – kennen Sie das noch? Vielleicht auf den nächsten Urlaub, vielleicht auf einen lang ersehnten Brief, vielleicht auf das Ende der Examenszeit, vielleicht …
Wie glänzen die Augen unserer Kinder, wenn sie etwas geschenkt bekommen sollen; aber mit zunehmenden Alter verwelken oft die Träume und Hoffnungen. Und dann besteht die Gefahr – eben – hoffungslos zu werden und als Zyniker gleich abzuwinken, wenn jemand mit leuchtendem Blick freudestrahlend von der Hoffnung spricht, die ihn beseelt.
Das muss nicht so sein, auch wenn wir tausend Enttäuschungen erlebt haben. Christen wissen, dass es auf dieser Erde vieles gibt, was uns lehren könnte, nicht allzu große Hoffnungen zu hegen. Aber sie kennen ja noch Gott, ihren Vater im Himmel, der sie nie betrügt und immer zu seinem Wort steht. Und der hat ihnen eine überaus herrliche Zukunft versprochen. Jesus Christus selbst wird einmal aus dem Himmel kommen, um seine Leute zu sich in die strahlende Gegenwart Gottes zu bringen, wo jeder – aber auch jeder Wunsch erfüllt sein wird.
Da wird sie niemand mehr missverstehen, sie beiseite stoßen, ihnen Unrecht tun oder die Ehre abschneiden. Da wird keiner sein, dem es an Nähe, Barmherzigkeit und Liebe fehlt. Da macht auch keiner mehr einen Fehler, von Sünden ganz zu schweigen. Und immer sind sie bei dem, der sie seit jeher unverbrüchlich geliebt hat.
Ist das etwa nichts zum Hoffen, zum sehnlichen Erwarten?

Hermann Grabe

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Worauf hoffen Sie?
Tipp
Suchen Sie ein Anrecht auf die oben beschriebene Hoffnung zu bekommen!
Bibellese
1. Thessalonicher 1,1-10

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