Mittwoch, 06. April 2011

Leitvers

Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne.
Prediger 1,9

Anno Domini

Anno Domini

Mein Vater sagte früher oft: Geschichte ist wichtig, weil man aus ihr lernt.
Anno Domini, so heißt ein neu erfundenes Spiel. In diesem Gesellschaftsspiel geht es darum, geschichtliche Ereignisse zeitlich einzuordnen. Mich hat Geschichte schon immer fasziniert. Ich fand es spannend, mich in eine bestimmte Zeit hineinzuversetzen und lebendig nachzuvollziehen, wie die Menschen damals gedacht und gehandelt haben. Und der alte Goethe hat gesagt: »Der ist ein kluger Mann, der aus den Fehlern anderer lernen kann.« Doch waren und sind wir so kluge Leute? Haben wir wirklich aus den Fehlern unserer Vorfahren gelernt? Ich glaube, nur sehr wenig. Sonst würde es weniger Kriege und mehr Zusammenhalt geben.
Vor fast schon 2000 Jahren wurde der gröbste Fehler der Weltgeschichte begangen. Jesus Christus, Gottes Sohn, wurde von den Menschen umgebracht, die er vom ewigen Untergang retten wollte. Versuchen Sie doch einmal, sich in die damalige Lage zu versetzen! Da haben tatsächlich die Geschöpfe ihren Schöpfer umgebracht. Doch lernen wir aus diesem Fehler, der damals begangen wurde? Oder begehen wir denselben Fehler wieder und wieder und lehnen den Schöpfer ab? Noch heute steht jeder Mensch vor der Entscheidung: Lerne ich aus der Geschichte und nehme ich den Sohn Gottes, der damals abgelehnt wurde, an? Oder verwerfe ich ihn und wiederhole damit den Fehler, den vor 2000 Jahren so viele Menschen begangen haben?
Noch wartet Gott auf Sie und erneuert heute sein Angebot an Sie: Glaube nur! Vertrauen Sie ihr Leben dem an, der der Herr der Geschichte ist, der heute schon weiß, was morgen sein wird, und somit auch Ihr Leben in seiner Hand hat.

Michaja Kautz


Frage
Was lernen Sie aus der Geschichte?
Tipp
Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: NEIN! (Kurt Tucholsky)
Bibellese
Jesaja 46,10

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