
Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.
1. Johannes 5,12

»Das kann man doch nicht wissen, ob man in den Himmel kommt. Und außerdem finde ich das anmaßend!«, erwiderte mein Gesprächspartner.
Bin ich überheblich, wenn ich davon spreche, dass mir der Himmel sicher ist? Nein! Ich weiß, dass ich nach meinem physischen Tod bei meinem Gott im Himmel sein werde. Das kann ich mit Gewissheit sagen, weil Gott selbst mir das Recht zu einer solchen Aussage gibt. Johannes schreibt im nächsten Vers: »Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt« (1. Johannes 5,13). Der Glaube an Jesus Christus gibt also wirklich Gewissheit. Das ist so einfach und verständlich, dass selbst ein Kind diese Aussagen verstehen kann.
Nun verbinden wir heute mit dem Wort »glauben« eine gewisse Unsicherheit. Ich glaube, dass es schönes Wetter gibt, aber ich kann es nicht mit Gewissheit sagen.
Der biblische Glaube ist etwas anderes. Als Christ glaube ich nicht an eine Ideologie oder eine Kirche, sondern an eine Person. Der Glaube ist Ausdruck meiner Beziehung zu Jesus, dem Sohn Gottes. Der Glaube an ihn trotzt damit auch allen religiösen Bemühungen des Menschen, die auf Unsicherheit aufgebaut sind, denn niemand weiß, ob er genug getan hat, damit Gott mit ihm zufrieden sein kann. Die gute Nachricht der Bibel lautet, dass wir uns nicht anstrengen müssen, um passend für den Himmel zu werden, sondern dass Gott uns beschenkt. Sein Sohn bezahlte unsere Schuld am Kreuz von Golgatha. So darf jeder Mensch Vergebung erfahren, wenn er ihm seine Schuld bringt. In Jesus empfängt der Mensch dann ein neues Leben mit Gott und damit verbunden eine herrliche Zukunft im Himmel.

Kennen Sie diese Sicherheit?

Der Glaube darf praktisch werden - durch festes Vertrauen, konkrete Entscheidungen. Haben Sie Mut!
