Samstag, 06. August 2005

Leitvers

Er (Jesus Christus) ist unser Friede.
Epheser 2,14

Friedlose Welt – unsere Schuld

Friedlose Welt – unsere Schuld

»Das ist ganz allein unsere Schuld!« Der junge Japaner redet eifrig auf seine Begleiterin ein. »Wir haben mit der Gewalt begonnen und diese Katastrophe uns selbst zuzuschreiben.« Wir stehen im »Friedens-Museum« von Hiroshima, das an die Zerstörung der Stadt durch den ersten Atom-Bombenabwurf – heute vor 60 Jahren – erinnern soll. Mein Dolmetscher fügt hinzu, dass eine solche Selbsteinsicht in Japan allerdings selten sei. Erschüttert steht man vor den grauenhaften Bildern und Exponaten des Museums, die das unsagbare Leid der Menschen damals veranschaulichen. Als die amerikanische Atom-Bombe am 6. August 1945 um 8 Uhr 15 Ortszeit über der siebtgrößten Stadt Japans explodierte waren 90.000 Menschen sofort tot, über hunderttausend starben anschließend an den Folgen der Verbrennungen und Strahlenschäden. Die Erinnerungsstätte an der Stelle, über der die Bombe explodierte, soll die Menschheit zum Frieden mahnen.
Aber ist die Welt inzwischen friedfertiger geworden? Gewiss, Japan gab 1945 den Kampf auf, womit der Zweite Weltkrieg beendet war, aber Gewalt und Krieg haben seitdem nicht abgenommen und heute mit dem Terror neue Ausmaße erhalten. Aber das ist, wie der junge Japaner sagte, »unsere Schuld«. Solange der Mensch nicht einsieht, dass er durch seine Gottlosigkeit nicht friedlich leben kann, wird sich das auch nicht ändern, denn »die Sünde (=Gottlosigkeit) ist der Leute Verderben« (Sprüche 14,34). Nur, wenn wir durch Jesus Christus Frieden mit Gott erlangt haben, kann er uns auch zu Friedenstiftern machen. Aber erst Christus, der für die Sünde und den Unfrieden der Welt gestorben ist, wird der Erde einmal wirklich vollkommenen Frieden bringen.

Gerhard Jordy


Frage
Wie könnte man selbst etwas zum Frieden beitragen?
Tipp
Die Lösung des Problems muss bei der Wurzel, bei unserem Verhältnis zu Gott, angepackt werden.
Bibellese
Apostelgeschichte 20,17-38

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