Montag, 06. August 2012

Leitvers

Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr rette mich!
Matthäus 14,30

Das Wunder von San José

Das Wunder von San José

Gestern berichteten wir von dem Grubenunglück, bei dem am 5. August in San José, Chile, 33 Bergleute verschüttet wurden. In der Folgezeit gab es gleich zwei Wunder. Zunächst stieß am 22. August einer der Bohrarbeiter vom Rettungsdienst mit seinem 12-cm-Bohrer auf einen Hohlraum, stellte schnell alle Maschinen ab und schlug 3-mal auf den Bohrer. Sofort kam die Antwort aus der Tiefe. Vier Stunden später war die Bohrspitze an der Oberfläche und ein Zettel in einer Plastiktüte trug die Aufschrift: »Uns 33 geht es im Schutzraum gut.« Durch das Bohrloch konnten die Verschütteten daraufhin mit Frischluft, Essen und Trinken, Medikamenten sowie Post und überlebenswichtigen Instruktionen versorgt werden.
In den Folgewochen spielte sich dann eine der weltweit größten Rettungsaktionen ab, die es jemals gab. Ein riesiger Bohrer, der auf 40 Tieflader verladen werden musste, erreichte schließlich die Bergleute, die dann am 13. Oktober nacheinander einzeln in einer Spezialkapsel von 53 cm Durchmesser nach oben gezogen wurden.
Nur wenige Menschen kommen in ihrem Leben einmal in eine solche Situation, in der die Entscheidung über Leben oder Tod monatelang auf der Kippe steht, wie es hier der Fall war. Manch einer mag aber den Schrecken der Todesangst schon gespürt haben, ob nun unter Tage, im Flugzeug, bei einem Autounfall oder bei einer hauchdünn überlebten Krankheit. Dann gilt bekanntlich immer: »Die Hoffnung stirbt zuletzt.« Wenn aber irgendwann das Leben eines Menschen zu Ende ist und er erkennt, dass er verloren ist, dann bleibt der Schrecken ohne irgendeine Hoffnung, jemals gerettet zu werden, ewig bestehen und es bleiben nie endende Selbstvorwürfe.

Hartmut Ulrich
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Frage
Was ist wichtiger, ein Unglück zu überleben oder im Falle, dass die Rettung zu spät kommt, zu wissen, wohin die Reise nach diesem Leben geht?
Tipp
Übergeben Sie Ihr Leben Gott, dann brauchen Sie auch den Tod nicht zu fürchten.
Bibellese
Markus 9,41-48

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