Samstag, 06. November 1999

Leitvers

Die gepflanzt sind im Haus des HERRN,
werden grünen in den Vorhöfen unseres Gottes.
Noch im Greisenalter gedeihen sie.

Psalm 92,14-15

Alt werden, aber wie?

Alt werden, aber wie?

Ein alter Christ fasst seine Erfahrungen im dritten Lebensabschnitt mit folgenden Worten zusammen: »Das Altwerden habe ich mir leichter vorgestellt. Heute glaube ich, dass es das schwerste Examen ist, das Gott uns zumutet. Immer mehr müssen wir hergeben, immer mehr werden wir in die Ecke gestellt, immer mehr brauchen wir die Ärzte, immer mehr müssen wir uns helfen lassen. Und immer mehr - und das ist das schwerste - immer mehr werden wir einsam.
Eins ist auf alle Fälle sicher! Im Alter hat man Gott nötiger denn je! Wo jedoch einer mit Gott alt geworden ist und auf eine lange >Geschichte< zurückblicken kann, die er mit seinem Gott erlebt hat, wo einer gelernt hat, Tag für Tag, ja auch Nacht für Nacht mit seinem himmlischen Vater zu sprechen, da ist das Alter trotz seiner Beschwerden schon ein Vorhof des Vaterhauses. Und dann ist es nicht so schlimm, wenn durch allerlei Erschütterungen unsere im Irdischen haftenden Wurzeln sich lockern; denn jede Lockerung erleichtert das Verpflanztwerden in den Heimgarten unseres Gottes in der Ewigkeit.«
Alt werden wollen alle, alt sein will keiner! Und Sie?
Ein hochrangiger Politiker trat mit 60 Jahren seinen Ruhestand mit den Worten an: »Ich will mich rechtzeitig auf das Sterben vorbereiten!« Ein Leben mit Gott ist die beste Vorbereitung auf das Alter und das Sterben. Der alleinige Weg zu ihm ist Jesus Christus, der Retter der Welt. Er will jedem Menschen den Weg zum himmlischen Vaterhaus ebnen.

Ulrich Weck


Frage
Jeder Mensch wird alt. Sie auch! Wie kommen Sie damit zurecht?
Tipp
Ein Leben mit dem Herrn ist die beste Garantie fürs Alter und fürs Sterben!
Bibellese
Jakobus 1,19-27

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