Freitag, 08. April 2016

Leitvers
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft.

1. Korinther 1,18

Das Problem mit dem Kreuz

Das Problem mit dem Kreuz

Ein in religiösen Kreisen beliebter Referent und Autor schreibt: »Bei Vorträgen wurde ich in der Aussprache immer wieder mit Vorstellungen von Erlösung konfrontiert, die mir wehtun. Da ist die Vorstellung von dem blutrünstigen Gott, der den Tod seines Sohnes braucht, um uns vergeben zu können. In manchen Köpfen schwirrt noch immer die Idee herum, dass Gott seinen Sohn sterben lässt, um unsere Sünden zu vergeben. Doch was ist das für ein Gott, der den Tod seines Sohnes nötig hat, um uns vergeben zu können?«
Für viele Menschen ist der gekreuzigte Christus ein Ärgernis. Würden sie zugeben, dass Jesus das Sühnopfer für unsere Sünden ist, müssten sie gleichzeitig anerkennen, dass sie für ihre Sünden den ewigen Tod verdient haben. Aber genau das sagt die Bibel: »Der Lohn der Sünde ist der Tod« (Römer 6,23).
Gott ist ein gerechter Richter. Er kann nicht einfach so über Sünde hinwegsehen und »fünf gerade sein lassen«. Schuld muss gesühnt werden. Doch weil Gott uns liebt, wurde er Mensch »und wohnte unter uns« (Johannes 1,14). Am Kreuz bezahlte er stellvertretend »für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt« (1. Johannes 2,2). »Unsere Leiden – er hat [sie] getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen« (Jesaja 53,4). Christus hat »einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe« (1. Petrus 3,18).
Lassen Sie sich von den falschen Propheten unserer Tage nicht an der Nase herumführen! Die Bibel sagt: Das Blut des Sohnes Gottes musste fließen, um uns zu erlösen. In Christus »haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade« (Epheser 1,7).

Peter Güthler

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Gottes Wort selbst ist die höchste Autorität.
Bibellese
Jesaja 53

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