Mittwoch, 08. Juli 2015

Leitvers

Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.
Matthäus 5,45

So ein Pech!

So ein Pech!

Kennen Sie das? Eine liebe Freundin heiratet und man wünscht ihr wirklich eine wunderschöne Hochzeit, doch dann regnet es ununterbrochen. Da ist ein Kind, dass keine Würfelspiele mehr mag, weil es einfach kein Glück hat und immer verliert. Und erinnern Sie sich noch an den Urlaub, auf den Sie sich so gefreut haben, der dann aber buchstäblich ins Wasser fiel? Menschen, die nicht an Gott glauben, kommen in solchen Situationen auf die Idee, dass er, wenn es ihn gibt, ganz schön gemein sein muss. Wenn er doch alles kann, wieso schenkt er der Freundin dann keine Sonne an ihrer Hochzeit? Sie hat es doch wirklich verdient. Oder warum hat dieses arme Kind nicht wenigstens einmal Glück beim Würfeln? Warum nur dieses schlechte Wetter im Urlaub? Wir haben doch das ganze Jahr so hart dafür gearbeitet und gespart. Ist Gott ein Spielverderber?
Nein, das ist er nicht. Es ist nur so, dass manche Dinge einfach passieren müssen. Sicher wünscht sich jeden Tag irgendjemand in unserem Land Sonne. Wenn Gott jeden dieser Wünsche erfüllen würde, gäbe es gar keinen Regen mehr. Wenn niemand beim Spielen verlieren würde, gäbe es auch keine Gewinner. Auffallend daran ist, dass wir schnell dazu bereit sind, Gott als Spielverderber abzustempeln, wenn uns Schlechtes widerfährt. Läuft aber alles wie geschmiert, dann ist er uns oft völlig gleichgültig. Ich habe, so meine ich, noch nie gehört, dass jemand, der eigentlich nicht an Gott glaubt, plötzlich sagt, Gott sei, falls er denn existiert, doch echt toll, wenn er uns jeden Tag so viel Gutes schenkt. Aber viele sind bereit, ihren Unglauben damit zu rechtfertigen, dass ihnen ab und zu ärgerliche Dinge passieren.
Wie passt das zusammen?

Anne Paschke
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Frage
Sehen Sie Gott auch als Spielverderber?
Tipp
Schauen Sie mal auf all das Gute, dass er Ihnen schenkt.
Bibellese
Jesaja 63,7-9

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