Sonntag, 08. November 2015

Leitvers

Und kein Geschöpf ist vor ihm (Gott) unsichtbar, sondern alles ist bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.
Hebräer 4,13

Die Entdeckung der Röntgenstrahlen

Die Entdeckung der Röntgenstrahlen

Heute vor 120 Jahren, am 8. November 1895, entdeckte der spätere Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen Strahlen, die feste Materie durchdringen und Fotoplatten dunkel färben können. Die Entdeckung war nicht geplant, sondern eher eine Nebenerscheinung eines Experiments mit einer Vakuumröhre, die mit schwarzem Karton ummantelt war. Die Strahlung sorgte dafür, dass ein Plättchen mit einer chemischen Substanz in einem dunklen Raum aufleuchtete. Diesem Phänomen ging Röntgen sofort näher auf die Spur. Darüber schreibt er später: »Ich fand ganz zufällig, dass die Strahlen schwarzes Papier durchdringen. Danach nahm ich Holz und Schulhefte, aber zunächst glaubte ich, das Opfer einer Täuschung zu sein. Dann nahm ich die Fotografie zu Hilfe, und der Versuch gelang.«
In einem Selbstversuch machte er an seiner eigenen Hand die erste »Röntgenaufnahme« und veröffentlichte die Fotografie in einer Fachzeitschrift. Schon fünf Jahre später standen in vielen Kliniken die neuen Röntgengeräte. Heute ist die Erfindung aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken.
Die Strahlen, die Röntgen entdeckte, machen etwas sichtbar, was wir mit unserem bloßen Auge nicht sehen können. Sie lassen uns einen Blick »hinter die Kulissen« in das Innere des Körpers werfen. Das erinnert mich an das Auge Gottes, das unser Inneres durchdringt. Unsere geheimsten Gedanken sind vor ihm nicht verborgen. Er kennt uns besser als wir selbst. Auch die dunklen Seiten, die wir gerne vor anderen Menschen verbergen möchten. Trotzdem liebt er uns und möchte gerne, dass wir ihm im Gebet alles bekennen, was vor seiner Reinheit und Heiligkeit nicht bestehen kann. Dann vergibt er uns die Sünden und reinigt uns von jeder Ungerechtigkeit (1. Johannes 1,9).

Uwe Harald Böhm
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