Freitag, 09. April 2004

Leitvers
Und er selbst trug sein Kreuz und ging hinauf nach der Stätte,
genannt Schädelstätte, die auf hebräisch Golgatha heißt,
wo sie ihn kreuzigten.

Johannes 19,17

Ein Tod mit Folgen!

Ein Tod mit Folgen!

Es ist Freitag, vor beinahe 2000 Jahren. Schauplatz: Golgatha, der Gerichtshügel vor den Toren Jerusalems. Schmerzensschreie vermischen sich mit den Hammerschlägen der Soldaten, die drei Männer an die Balken ihrer Kreuze nageln. Dann werden die Kreuze aufgerichtet. Über den Köpfen der Gekreuzigten hängt ihre Anklageschrift. Viele Schaulustige sind gekommen und begaffen die mit dem Tode Ringenden. Der Mann am mittleren Kreuz steht im Mittelpunkt des Interesses. »Jesus der König der Juden«, so lautet seine Beschuldigungsschrift. Hier hängt Jesus Christus, der Sohn Gottes; der Schöpfer, gekreuzigt von seinen Geschöpfen. Wie von einem unsichtbaren Dirigenten geleitet stimmen fast alle, die unter den Kreuzen stehen in den Ruf ein: »Andere hat er gerettet. Er rette sich selbst, wenn er der Sohn Gottes ist!«
Schauen wir uns diesen Chor einmal etwas näher an. Da stehen die jüdischen Führer mit ihrem blinden Hass. Sie wollen nicht wahrhaben, dass dieser Jesus der Sohn Gottes ist. Ein Ärgernis ist er für sie, die frommen Pharisäer. Eher alltäglich ist das Schauspiel für die römischen Soldaten. Würfel entscheiden bei ihnen über die letzten Habseligkeiten dieses Wanderpredigers. Mehr ist Jesus für sie nicht.
Und das übrige Volk? Die »breite Masse«? Von ihnen heißt es schlicht und einfach: Sie standen und sahen zu. Mehr nicht? Nein, mehr nicht! Menschen ohne Meinung. Gleichgültig in ihrer Beziehung zu Jesus Christus. Einfach nur Zuschauende. Religiöse Zaungäste auf Distanz. Doch eine solche Neutralität lässt das Geschehen vom Kreuz nicht zu. Jesus Christus sagte einmal: »Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!« Wir müssen Stellung beziehen.

Rudolf Gerhardt


Frage
Haben Sie schon Stellung bezogen?
Tipp
Nur ein uneingeschränktes Ja zu diesem Jesus Christus bringt uns auf die Seite Gottes.
Bibellese
Johannes 20,1-18

Kontakt

Nehmen Sie direkt mit dem Autor Kontakt auf.

Mit Absenden des Formulars wird der Verarbeitung der Daten gemäß der Datenschutzerklärung zugestimmt.