Sonntag, 10. Juni 2012

Leitvers

Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten; denn sie werden gesättigt werden.
Matthäus 5,6

Fußball-EM - der Schiedsrichter

Fußball-EM - der Schiedsrichter

Da kommt einer herangestürmt. Der Weg zum Tor ist frei. Das muss ein Treffer werden. Der Verteidiger weiß kein anderes Mittel als die »Notbremse« und bringt den Mann zu Fall - im 16er. »Foul, Foul, Foul!« und »Elfmeter!« hört man von allen Seiten. Aber was macht der Schiedsrichter? Er zeigt einfach auf »Abstoß«.
Fehlentscheidungen kommen beim Fußball immer häufiger vor, weil das Spiel immer schneller und robuster wird - oder ist wieder einmal Bestechung im Spiel? Eigentlich sollte der Schiedsrichter für Gerechtigkeit sorgen, doch oft bringt er nicht nur den Trainer am Spielfeldrand zur Verzweiflung.
Im wirklichen Leben hoffen wir ebenfalls auf Gerechtigkeit, zumindest, wenn es um unser eigenes Recht geht; aber wie oft müssen auch wir unter ungerechten Entscheidungen leiden. Das ist in dieser Welt so, seit hier das Böse regiert. Und das tut es schon von Anfang an, weil sich die Menschen sehr schnell von dem gerechten Gott losgesagt haben, um selbst ihr Recht - meist auf Kosten des Rechts ihrer Nächsten - durchzusetzen.
Gott liebt die Menschen trotzdem und schickte ihnen sogar seinen Sohn, um sie zu Gott zurückzubringen. Wer sich darauf einlässt und danach trachtet, bekommt nicht nur ab und zu Recht, sondern ihm wird sogar Gottes Gerechtigkeit in vollem Maß zuerkannt, wie unser Tagesvers sagt. Sobald wir das wirklich glauben können, werden wir mit den Ungerechtigkeiten dieser Welt besser fertig und müssen nicht verbittert zu Menschenhassern werden oder »mit gleicher Münze zurückzahlen«. Nur so können wir in unserem Umfeld ein wenig zu Frieden und Gerechtigkeit beitragen und das Leben für uns und unsere Mitmenschen erträglicher machen.

Michael Seel


Frage
Was könnten Sie zu diesem leidigen Thema beitragen?
Tipp
Wer der letztendlichen Gerechtigkeit sicher ist, kann kleine Ungerechtigkeiten besser aushalten.
Bibellese
2. Timotheus 3,1-5

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