Montag, 10. August 2020

Leitvers

(Jesus Christus), der unsere Sünden an seinem Leib selbst auf dem Holz auf sich geladen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben.
1. Petrus 2,24

Endlich den Rucksack weg!

Endlich den Rucksack weg!

Nach 3,5 Stunden und knapp 1800 Höhenmetern waren wir endlich am Gipfelkreuz des Grimming (Österreich), des höchsten freistehenden Berges Europas, angekommen. Das Erste, was wir taten: Wir nahmen unseren schweren Rucksack ab. Das war ein Gefühl - so leicht und unbeschwert, als könnten wir fliegen.
Dieses Ablegen der Last am Gipfelkreuz ist ein wunderbares Bild für eine geistliche Wahrheit. Im heutigen Tagesvers geht es auch um eine Last, nämlich um unsere Sünden. Die hat Jesus Christus auf sich genommen und am Kreuz die Strafe dafür auf sich genommen. Da, am Kreuz, hat Gott seinen Sohn für all das bestraft, was wir verdient hätten. Alle falschen Gedanken, Worte und Taten in unserem Leben lagen auf ihm. Wer allerdings diese gnadenvolle Tat des Gottessohnes nicht glauben mag, der muss diese Last und die Strafe dafür selbst tragen. Diese Last zieht nicht unsere Schultern herunter, sondern unsere Seele. Jeder Mensch trägt so einen »Rucksack« mit sich herum, bei dem einen ist er größer, bei dem anderen kleiner. Aber im Laufe des Lebens sammelt sich bei jedem von uns so einiges an.
Jesus lädt uns ein, diese Last bei seinem Kreuz abzulegen. Er sagt: »Kommt her zu mir alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben« (Matthäus 11,28). Er bietet uns an, dass wir ihm diesen Rucksack mit unserer Schuld überlassen. Das können wir tun, indem wir im Gebet zu ihm kommen und ihn um Vergebung bitten.
Gott hat versprochen, uns dann zu vergeben und von allen Sünden reinzuwaschen (1. Johannes 1,9). Auch wenn wir später noch etwas Böses tun, dürfen wir wieder zu ihm kommen, denn Jesu großes Werk am Kreuz von Golgatha reicht für allen Schaden aus.

Stefan Hasewend
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Frage
Was steckt alles in Ihrem »Rucksack«?
Tipp
Denken Sie mal nach, wie ein Leben ohne alle diese Lasten wäre!
Bibellese
1. Petrus 1,17-21

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