Samstag, 10. September 2011

Leitvers

Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden.
Jakobus 2,10

Rechtschreibregeln ade?

Rechtschreibregeln ade?

Auf einer Pinnwand bei der Arbeit entdecke ich folgenden Aushang: »Ncah eienr Stidue der Cmabridge Uinverstäit ist es eagl, in wlehcer Reiehnfogle die Bchusteban in Wöretrn vokrmomen. Es ist nur withcig, dsas der ertse und lettze Bchustebae an der ricthgien Stlele stheen. Der Rset knan vöillg falcsh sein und man knan es onhe Porbelme leesn, dnen das mneschilche Geihrn leist nihct jdeen Bchustebaen, sodnern das Wrot als Gaznes. Krsas, oedr?«
Wir brauchen uns also wegen »Pisa« keine allzu großen Sorgen zu machen. Obwohl mir keine Details zu der Untersuchung vorliegen, scheint schon diese kleine Leseprobe zu beweisen, dass an der besagten Studie etwas dran ist. Doch selbst wenn Scharen von Schülern für die »Liberalisierung der Rechtschreibung« auf die Straße gegen würden - unsere Lehrer werden wohl auch in Zukunft Worte als Fehler bewerten, bei denen nur der erste und der letzte Buchstabe an der richtigen Stelle stehen.
Gott handelt ähnlich. Er wird uns einmal wegen unserer Sünden richten; dabei können unsere guten Taten unsere Verfehlungen nicht wettmachen. So wie ein Buchstabe, der nicht an der richtigen Stelle steht, ein falsch geschriebenes Wort ergibt, führt bereits eine einzige Sünde zu einem schuldbeladenen Leben. Jakobus sagt es so: »Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden« (Jakobus 2,10). Die Folgen sind - das erklärt der Apostel Paulus in Römer 3,23 -, dass wir wegen unserer Sünden »nicht die Herrlichkeit Gottes« erlangen. Wie gut, dass der Vers noch weitergeht: Wir »werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.«

Peter Güthler
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Frage
Was käme dabei heraus, wenn jeder schreibt, redet und handelt, wie es ihm Spaß macht?
Tipp
Am Ende wird gelten, was Gott für richtig und für falsch hält.
Bibellese
Römer 2,1-16

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