Montag, 11. April 2022

Leitvers

Dein Wort ist Wahrheit.
Johannes 17,17

Themenserie

Gelitten unter Pontius Pilatus (1)

Im Gegensatz zu den Schriften verschiedener Religionen zeichnet sich die Bibel dadurch aus, dass sie Wert auf den geschichtlichen Kontext legt. Sie erzählt keine Mythen, sondern hält ausdrücklich fest, dass sich die Ereignisse, die sie beschreibt, an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit mit realen Personen zugetragen haben. Eine der bekanntesten Personen im Neuen Testament ist Pontius Pilatus, der römischen Statthalter, unter dem Jesus gelitten hat, wie es Christen seit Jahrhunderten im Glaubensbekenntnis ausdrücken.

»Pontius Pilatus? Wahrscheinlich hat er nie gelebt. Er ist ein Mythos, um der Passionsgeschichte mehr Dramatik zu verleihen!«, behaupteten Bibelkritiker. »Präfekt von Juda? Judäa war nie eine Präfektur. Da sieht man mal wieder, wie ungenau die biblischen Berichte sind!«, meinten andere. Dass römische Geschichtsschreiber wie Tacitus und Josephus den Pilatus erwähnen, konnte die Zweifler nicht überzeugen. Doch die kritischen Stimmen kamen 1961 zum Schweigen, als man einen Stein fand, von dessen teilweise verwitterter Inschrift die Worte Pontius Pilatus, Präfekt von Judäa (PONTIUS PILATUS, PREAEFECTUS IVDAEAE) noch sehr gut lesbar waren. Und 2018 wurde außerdem auf einem Siegelring die Inschrift »von Pilatus« identifiziert. Ein spektakulärer Fund! Dass Pontius Pilatus tatsächlich gelebt haben, daran kann es seitdem keinen Zweifel mehr geben.

Hinter der Frage nach der Historizität des Pilatus steht die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Bibel und ob sie in dem, was sie über die Ereignisse rund um Jesu Tod und Auferstehung berichtet, die Wahrheit sagt. Schon oft hat die Archäologie die Bibel bestätigt und untermauert, dass Gottes Wort wahr und zuverlässig ist. Es lohnt sich, der Bibel in allem zu vertrauen.

Elisabeth Weise
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Frage
Was bewirkt bei Ihnen die Einsicht, dass die Bibel historisch zuverlässig ist?
Tipp
Wer der Bibel und ihren Worten glaubt, schenkt der Wahrheit Vertrauen.
Bibellese
Johannes 18,28-40

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