Sonntag, 11. Juni 2000

Leitvers

Wie hören wir sie von den großen Taten Gottes
in unseren Sprachen reden?

Apostelgeschichte 2,11

Gott und sein Wort verstehen

Gott und sein Wort verstehen

Die Stadt Jerusalem war überfüllt. Die Juden feierten ein Erntedankfest, zu dem viele Pilger aus dem ganzen römischen Weltreich gekommen waren. Auf den Straßen war ein Sprachengewirr zu hören, bei dem jeder Dolmetscher seine Freude gehabt hätte. Vor einem Haus schien es besonders interessant zu sein, denn immer mehr Leute strömten dort zusammen. Etwa ein Dutzend Männer standen verteilt in der Menge und sprachen laut zu den anderen. Und das Merkwürdige: Diese Männer kannten allenfalls Bruchstücke von Fremdsprachen, konnten jetzt aber zu den ausländischen Besuchern in deren Landessprache reden! Die Zuhörer waren verblüfft. Was geschah hier?
Die Vorgeschichte: Vor gut sieben Wochen war Jesus Christus in Jerusalem gekreuzigt worden. Zwei Tage später, vor nun 50 Tagen, war er als der Auferstandene einigen Frauen und seinen Jüngern erschienen. Und vor zehn Tagen hatte er sich von seinen Jüngern verabschiedet und war vor ihren Augen von einer Wolke aufgenommen worden. Vorher hatte er ihnen noch angekündigt, dass er ihnen vom Himmel den Heiligen Geist senden werde, der sie mit göttlicher Kraft zum Dienst für Gott befähigen würde. Das war jetzt geschehen. Die vorher ängstlichen Jünger erzählten nun unerschrocken mitten in der Menge von den großen Taten Gottes. Und alle konnten es verstehen!
Der Geist Gottes hilft, dass wir Gott und sein Wort verstehen und mutig in diese Welt hinein von ihm reden können. Das hat unsere Welt bis heute bitter nötig, an Gottes Taten erinnert zu werden. Seine größte Tat war, dass er aus Liebe zu uns seinen Sohn für uns sterben ließ.

Otto Willenbrecht


Frage
Kenne ich solche, die mit dem Heiligen Geist erfüllt sind?
Tipp
Wer sich Jesus Christus rückhaltlos anvertraut (an ihn glaubt), bekommt von Gott den Heiligen Geist.
Bibellese
Epheser 1,3-14

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